MONATS-O(H)RGASMUS SEPTEMBER 2010 - VANDEN PLAS

Schicksal, Vorhersehung, Bestimmung - wohl dem der zeitlebens erkennt,

wohin ihn sein Weg führen wird, was er vollbringen soll, welche Aufgabe er hat.

Den wenigsten von uns gelingt dies so einfach - falls doch, dann möglicherweise nach einer langen Suche. Die Freiheit, welche man wohl nach vollendeter Suche erfährt, scheint eine allumfassende.

Der Weg mag das Ziel sein.

 

Auch ich bin ständig auf "meiner" ureigenen Suche,

verändere mich scheinbar dabei und versuche doch bestimmte Ansätze meines Selbst mir zu erhalten.

 

Eine Band, welche in meinen Augen ihre Bestimmung fast gänzlich erkannt hat, möchte ich Euch vorstellen. Auch hier treten immer wieder kleinere Veränderungen hervor, doch den Ansatz eben nicht NUR Musik auf Konserve zu bannen, sondern den Menschen einen MEHRWERT zu bieten,

indem Sie versuchen Denkansätze zu liefern (und seien es auch eventuell christliche),

oder in dem Sie auf die grosse Bühne gehen, um Freude und Zufriedenheit zu verbreiten

(und seien es auch nur für 2-3 Stunden), ist höchst ehrenwert.

 

Gar nicht in weiter Ferne, sondern in unserem Land musst Du suchen,

warum haben wir verdammt noch mal immer so viele Probleme damit ...

 

Biography
Kurz vor ihrem 25-jährigen Jubiläum, denn gegründet wurde die Band bereits 1986 im Umfeld von Kaiserslautern, schenkt uns eine der dienstältesten deutschen Progressive Metal Bands ein weiteres hochwertiges Album. Ein Schelm, wer da im Jubiläumsjahr 2011 nicht an eine erneute große Aufführung denkt, ob am Pfalztheater Kaiserslautern, ob auf einer großen Tour, oder gar bei den Sommerfestivals - wir werden sehen.


Doch der Reihe nach:
Als die Band 1986 den Schritt Richtung Musik-Biz wagt (unter dem Namen EXODUS), hatte wohl keiner der Jungs eine Vorstellung von den späteren Möglichkeiten, die sich der Band öffnen sollten.
Diverse Demos, Clubgigs und einer Namensänderung später (die BayArea war wohl zu mächtig),

erschien im Jahre 1994 erst "Colour Temple" (selbst produziert, und später zweimal neu aufgelegt)
- die Debut-Duftmarke im progressiven Metal.

Waren das noch Zeiten, als Bands sich Zeit für eine gewisse Reife ließen ...

Nach einer sehr schönen akustischen EP "AcCult" aus dem Jahre 1996, auf der sich ausser Neueinspielungen eigener Songs, auch verschieden Coverversionen (u.a. "Kayleigh" von MARILLION) befanden, wurden zwei Dinge recht schnell klar:


DER PROPHET IM EIGENEN LANDE, ihr kennt den Spruch - bescheidenen Erfolg in Deutschland, stand eine gehörige Fanbase in anderen Ländern, z.B. Frankreich gegenüber.
WELCH THEATER, Geld muss rein - ANDY KUNTZ spielt am Saarländischen Staatstheater in

JESUS CHRIST SUPERSTAR mit und auch die Band bekommt dort ein Engagement.


Seit dieser Zeit soll die Band den Bereich Theater nicht mehr verlassen, erst folgen weitere Aufgaben bei THE ROCKY HORROR SHOW, DER KLEINE HORRORLADEN oder EVITA,
doch die eigentliche Erfüllung erfolgt später, am PFALZTHEATER KAISERSLAUTERN.

Denn die Alben "ABYDOS", ein Soloalbum von ANDY KUNTZ, welches 2003 erscheint und die leidvolle Erfahrung des Sängers zum Thema hat, sowie "CHRIST O", werden als Musical am Pfalztheater umgesetzt. ABYDOS erzählt vom harten Schicksal, dem KUNTZ 2003 erbarmungslos ausgesetzt war. Denn in diesem Jahr verliert der Sänger innerhalb weniger Monate seinen Vater, seinen Onkel und zwei seiner bester Freunde. Er verarbeitet diese Erfahrungen in einem zutiefst emotionalen, aber letztendlich auch befreienden Album.

Als ABYDOS am 25. Februar 2006 uraufgeführt wird (natürlich mit der eigenen Band und Orchester),

sind sich Presse und Zuschauer einig - herausragende Symbiose von Rock und Musical.
An diesem Abend kommt es wohl zu einem der emotionalsten Momente im Leben der Band

- 17 Minuten lang dauern die stehenden Ovationen des Publikums!

Zuvor waren mit "The God Thing", "Far Off Grace" und "Beyond Daylight" drei weitere Studioalben, sowie mit "Spirit Of Live" ein Livealbum erschienen.
Zu THE GOD THING konnte man sogar eine Tour mit DREAM THEATER spielen (wohl einem DER Haupteinflüsse der Band, allerdings der melodische progressive Teil, weniger die spätere Härte).
Dies förderte den Bekanntheitsgrad auch endlich im eigenen Lande und auch die Ausrichtung der Band wird immer klarer - ein hohes musikalisches Verständnis trifft auf umwerfende Melodien,

progressive Strukturen und ein gesundes Mass an Härte, der Song steht stets im Mittelpunkt.

2006 kehrt ANDY KUNTZ als JUDAS in "JESUS CHRIST SUPERSTAR" zum Theater zurück

und der weitere Weg von VANDEN PLAS verändert sich.


"CHRIST O" erscheint, ein Konzeptwerk, welches von der Geschichte des Grafen von Monte Christo inspiriert ist. Die Songs stehen nun im Gesamtkontext einer übergeordneten Geschichte

und betteln nur so um eine weitere Umsetzung am Theater.
Diese erfolgt diesmal in München - Uraufführung war der 11. April 2008, adaptiert dann für das "hauseigene" Pfalztheater Kaiserslautern, wo die Geschichte am 24. Januar 2010 Premiere feierte.


Zeitlich davor anzusiedeln ist noch die Umsetzung eines alttestamentarischen Stoffes

"LUDUS DANIELIS", welches die Jungs zu Beginn des Jahres 2008 im Pfalztheater aufführen,

diesmal ergänzt um mittelalterliche Instrumente - aufgebaut wird das Stück auf den originalen Notationen des Klosters Beauvais, welche aus dem Jahre 1230 stammen.

Und nun also folgt mit "THE SERAPHIC CLOCKWORK" das neueste Konzeptwerk der Band,

welches zum einen also wieder nach einer audio-visuellen Umsetzung geradezu schreit, aber andererseits der Band auch endlich mehr Erfolg (abseits der Theaterbühnen) bescheren sollte, zu ambitioniert ist das Schaffen der Band, welches in anderen Ländern längst anerkannt ist (in Frankreich beispielsweise füllen sie problemlos die Hallen - Einladungen zum "ProgPower" Festival in den USA kommen auch regelmäßig) - aber ihr wisst ja DER PROPHET ...

 

Discography (Alben)


1994 - Colour Temple (bei LMP)
1995 - Colour Temple (bei Dream Circle Records)
1997 - The God Thing
1999 - Far Off Grace
2000 - Spirit of Live (Live)
2002 - Beyond Daylight
2006 - Christ 0
2010 - The Seraphic Clockwork


Die Geschichte des Albums
Letztendlich haben wir es hier mit einer Zeitreise Thematik zu tun.
Der Protagonist stammt eigentlich aus dem Rom des 16. Jahrhunderts. In einer Vision sieht er das Ende der Welt, gleichzeitig erfährt er von einer alttestamentarischen Prophezeihung.
Die Aufbereitung der Story um die christliche Urgeschichte, lebt vom Ansatz, dass man seiner Vorherbestimmung nicht entkommen kann und die Fügung am Ende doch eintrifft.


So reist der Protagonist ins Jerusalem des Jahres 33 n. Ch., trifft fest integrierte Bestandteile der christlichen Lehre (Jesus), und erfüllt dort letztendlich die Weissagung (Judas), damit die Geschichte, wie sie uns gelehrt wurde, überhaupt stattfinden kann. Und doch beinhaltet sie weit mehr, als nur ein bloßes Nacherzählen althergebrachter, christlicher Mythen.

 

Alles ist recht komplex aufgebaut, offenbart Tiefgang und ist wohl auf die lange Erfahrung der Band mit Theaterstoffen zurückzuführen.


Die Geschichte ist auch im sehr gut gemachten Booklet des Albums komplett niedergeschrieben

(in Englisch) und lässt sich dadurch recht gut nachvollziehen.
Die eigentlichen Texte behandeln dann bestimmte Abschnitte (und damit Empfindungen) der Story und der beteiligten Personen - DIE GROSSE UMSETZUNG ist wohl nur eine Frage der Zeit.

 

 

 

Vanden Plas - The Seraphic Clockwork 2010

Tracklist
1. Frequency  6,15
2. Holes In The Sky  5,26
3. Scar of an Angel  7,26
4. Sound of Blood  6,48
5. The Final Murder  9,53
6. Quicksilver  8,55
7. Rush of Silence  9,23
8. On My Way to Jerusalem  12,51
9. Eleyson (Bonus Track)  5,33


Gesamt-Spielzeit   72,24 min

WISSENSWERTES

Stil
Progressive Metal

Tendenzen
textlich - Konzeptstory
musikalisch - natürlich schimmert etwas (ältere) Dream Theater durch

                    und doch geben uns Vanden Plas inzwischen eine eigene Vorstellung,

                    ergänzt um MUSICAL/THEATER-KOMPLEXITÄT
  
Anspiel-Tipp
eigentlich alles

Label
Frontiers Records

Die Band
Andy Kuntz         Gesang
Stephan Lill         Gitarre
Torsten Reichert  Bass
Günter Werno      Keyboards
Andreas Lill         Drums

EINDRUCK
Recht hart fängt das Album an, "Frequency" eröffnet mit wuchtigem Sound, harten Drums,

stark riffenden, sehr gut produzierten Gitarren. Ein Mid-Tempo Stampfer, der bald mit dezenten Keyboardflächen im Hintergrund aufwartet, erste Gesangsmelodien einbringt, nicht zu aufdringlich,

eher subtil. Dann ein mächtiger Refrain, der Song erstrahlt zum ersten Mal in seinem vollen Glanze

- UND DER BREAK.
Violinen und Piano übernehmen das Melodien-Thema, zart und zerbrechlich, bevor wieder die wuchtige Arbeit zu Beginn des Songs übernimmt, dazu noch ein feines Keyboardsolo, welches von einem Gitarrensolo abgelöst wird, plötzliche progressive Abfahrt und zum Ende wieder der übermächtige Refrain - MUSIKALITÄT auf hohem Niveau, VIELSCHICHTIGKEIT und KOMPLEXITÄT, das sind die Trademarks von VANDEN PLAS.

4 Jahre hat es gedauert, bis die Formation bereit war ein neues Album einzuspielen

(Erklärung siehe oben in der Biography). Und wieder ist es ein Konzeptwerk geworden. Dem geschuldet, wurde der musikalische Rahmen komplex gestaltet, ohne die feinen Harmonien der Band und den stets hochmelodischen Gesang von ANDY KUNTZ aussen vor zu lassen. Und er ruft wieder sämtliche Facetten seiner Kunst und seiner eigenen Geschichte ab. Feinste Harmonien, mit weicher Stimme vorgetragen, emotional, ohne ins Kitschige abzudriften, ab und an unterstützt durch weibliche Backs oder sogar im kleinen Duett, wie bei "Scar of an Angel".

Die Gitarren wurden diesmal recht "metallisch" in Szene gesetzt, STEPHAN LILL fährt mit mächtig Druck und doch sehr abwechslungsreich durch die Songs.

Der Kontrapunkt dazu ist das Keyboard, welches oft Melodien mit übernimmt, soliert und flächige Atmosphäre einbringt, immer aber um Variationen bemüht ist - was GÜNTER WERNO hier alles zaubert ist bemerkenswert.

Bass und Drums kommen wuchtig auf den Punkt, liefern einen kräftigen Punch, einen Sound auf dem sich alle anderen Beteiligten tummeln können - Rückgrat und Antrieb zugleich,

kongenial von TORSTEN REICHERT und ANDREAS LILL umgesetzt.

"Hole in the sky" ist ebenfalls ein wuchtiger, hart riffender, leicht progressiv angereicherter Song,

der wieder mit sehr feiner Instrumentierung aufwartet.
"Scar of an Angel" beginnt dann balladesk, bevor wieder der härtere Sound, mit voller Instrumentierung aufgefahren wird. Dies ist absolut der Zugang zum Album, nie waren VANDEN PLAS härter in der Rhythmus Gitarre, selten war die Rhythmus Fraktion so "konzentriert" und antreibend,

dabei werden aber die großen Melodien, welche schon immer die Band ausmachten, nicht vergessen.
Auch hier erhebt sich plötzlich ein klasse Refrain, bei dem dann die weibliche Stimme

von CHARLOTTE BAUMANN mit einsteigt.
Ein weiterer, höchst anspruchvoller Instrumentalteil schließt sich an, hier sollte man dann auch mal auf die ewigen DREAM THEATER Vergleiche eingehen.
Die Band ist nie so verfrickelt wie das Traum Theater, sie sind songdienlicher und längst in ihrer eigenen Liga unterwegs (schon alleine wegen der Textkonzepte), auch wenn natürlich ob des Sounds immer wieder die Vergleiche genannt werden, auch wenn Sie mit den "moderneren, kälter ausgerichteten Dream Theater" nicht viel gemeinsam haben. Gerade hier im Song kommt noch eine feine Hammond Orgel Einlage zum Zuge, es wirkt einfach wärmer und organischer, als bei der genannten Konkurrenz.

Der Song kulminiert in einem treibenden, schnellen Finale.

"Sound of Blood" hat zu Beginn diese "Musical-typischen" Melodien, die auch im weiteren Verlauf immer wieder auftauchen, bevor die Band wieder durchstartet.
In der Bridge/Refrain wird dann zur Unterstützung der Chor des Pfalztheaters aufgefahren, wobei auffällt, das längst nicht mehr nur nach dem Schema Strophe/Refrain gearbeitet wird.
So wie hier kommt der Song auch mal ohne eigentlichem Refrain aus, sondern wird nur durch wieder kehrende Themen in der Musik getragen.
Und wieder haben wir einen ganz feinen Instrumentalteil, der nach der vorangegangenen Dynamik, hervorgerufen durch ruhige Momente im Wechsel mit vollem Sound wirkt, als ob die Band größten Spass beim Komponieren hatte. Pianoklänge und fette Gitarren schließen den Song.

"The final murder" beginnt mit Akustik Gitarre und einem der melodischsten Momente im Gesang von Andy Kuntz. Danach folgt ein vorbereitender dynamischer Aufbau, bevor die Band mit Bolero Rhythmus an den Drums in den eigentliche Song einsteigt - ein EPOS - eine OFFENBARUNG, handelt er doch textlich von dunkler Zeit und einem letzten Stück Hoffnung.
Feinstes Gitarrensolo, gesangliche Steigerung am Ende, Lichtstrahlen in der Dunkelheit gleich,

hymnische Gitarren, fetter Chorgesang, immer weiter pulsierender Rhythmus, bevor der Song am Ende wieder in den Schlagzeug-Rhythmus zu Beginn mündet, ruhig und leise wird, nur um dann noch einmal zu explodieren, mit den musikalischen Hauptthemen der vorangegangenen Minuten spielt, und dann vom Bandsound ins Orchestrale wechselt, leise ausklingt - feinstes Songwriting.

Danach Glockenschläge, es geht nahtlos in "Quicksilver" über,

zarte, zerbrechliche Cello/Violine/Piano/Flöte-Einführung, ein ganz ruhiger, balladesker Einstieg:
                              " We're searching for the meaning of it all ..." 

epische, große Gesangsharmonien, treffen auf einen sehr dynamischen Song, welcher immer wieder zwischen Band- und Orchester-Sound, als auch zwischen Ruhe und Kraft, balladesk und großem Kino hin und her pendelt.

Das hymnische Haupthema des Songs erzählt von großen Momenten der Musikgeschichte, musikalische Erlösung trifft auf textliche Vorgaben, die in nahezu perfekter Symbiose zusammengeführt werden.

Wir nähern uns dem Ende der Geschichte mit "Rush of silence", dem vorletzten Song des eigentlichen Konzeptes.
Der Refrain könnte genau so auf SCENES FROM A MEMORY von DT stehen, ohne das ANDY zu sehr in die Höhen eines JAMES LABRIE geht, eher in mittleren Höhen sich austobt.
Wieder gestaltet sich der Song höchst dynamisch, wechselt in Orchestrierung und Sound, bietet eine schöne Laut/Leise-Dynamik, und bringt über den Mittelteil ganz feine Orchester-Melodien mit ein,

welche dann von der Band "übernommen" werden - musikalische Themen, die du nicht überall hörst,

fein ausgearbeitet, hochmelodisch und doch recht komplex.
Dann folgt einer der stärksten musikalischen und instrumentalen Momente der Scheibe, wenn die Band zunächst mit Hammond- und Keyboard Sounds loslegt, die Gitarren weiterführen, bevor wieder der starke, episch angehauchte Refrain des Songs übernimmt, wieder unterstützt durch diese wuchtig,

hart riffenden Gitarren - mit leisem Orchesterspiel kommt der Song zur Ruhe.

Dann der Abschluss - "On my way to Jerusalem" - der 13 Minüter führt noch einmal die Strömungen des Albums zusammen. Von der auf Piano aufgebauten Zartheit, über hart metallisches Szenario,

packenden Hooks, weiblichem Gesang, atmosphärischen Parts und großen Harmonien,

breitet sich ein weit verzweigter, progressiver, immer aber eingängiger Song vor dem Hörer aus,

und beinhaltet damit sämtliche Trademarks dieser Scheibe.

Hier endet das wohl komplexeste, dabei aber auch homogenste Werk der Kombo

- BREITWAND KINO aus Deutschland.

Danach folgt bei der Lim.Edt. noch der Track "Eleyson" - eine Liveaufnahme in lateinischer Sprache,

fast gänzlich ruhig instrumentiert und sehr getragen, später dann leicht orientalisch in der Melodie angehaucht, mit großem Sound und hymnischer Melodie - preisend und lobend.


Weiter gibt es einen Multimedia Teil, worauf sich zwei Parts des "Ludus Danielis" Werkes, aus einer der Aufführungen befinden. Hier ist es dann regelmäßig um mich geschehen, wenn Du siehst wie sich KUNTZ alleine auf dunkler Bühne, von einem einzigen Spot angestrahlt, kniend dem ersten Song ergibt.

Voller Hingabe eine einzigartige Melodie voller Farben darbietet, die Instrumentierung in sich selbst zu tragen scheint und den Raum füllt - PHANTASTISCH.
Hier wird offensichtlich, wie stark dieses Material, diese Stimme und diese Songs auf die große Bühne gehören - geht hin, welches Stück auch immer, Ihr werdet sicher nicht enttäuscht  
- ABSOLUT EMPFEHLENSWERT und MÄCHTIG WERTIG ...

FAZIT
Musikalische und Textliche Komplexität trifft auf große Eingängigkeit

und blindes instrumentales Verständnis


Band- und Orchester-Parts schaffen einen würdigen Rahmen für eine epochale Story


Progressive Strukturen, mehrdimensionale Hooklines, als auch wuchtiger Sound werden weiter vorangetrieben, ohne die VANDEN PLAS typische Harmonienlehre zu vernachlässigen

VIELSEITIG - VIELSCHICHTIG - VIELFLÄCHIG - AUFWENDIG

Webpage der Band  

Sämtliche Alben der Band sind qualitativ hochwertig und steigerten sich gerade mit den letzten Veröffentlichungen immer mehr. Anspruch, Konzept und musikalische Durchführung verzahnen sich immer selbstverständlicher - die Klasse der Instrumentalisten wird immer offensichtlicher,

ohne den Guckt-Mal-Her-Was-Ich-Alles-Kann Effekt auszustrahlen und was ANDY KUNTZ gesanglich bietet, hat selbst die Theaterwelt längst erkannt (... und das sind nicht immer die schnellsten ...).

Kompositorisch und instrumental (gerade wegen der perfekten Balance zwischen Progressivität, Mehrdimensionalität, Härte und Melodie) auf dem Höhepunkt IHRES Schaffens.


Zeit auch für EUCH, endlich eine Band zu unterstützen, die es seit Jahren verdient und die ohne Zweifel zu einer der musikalischsten, hochwertigsten und damit stärksten Bands in Deutschland

(und darüber hinaus) gehört ... VANDEN PLAS

                                                                                                                            DARKEN TOM