BILD-GEWALTIG

 

Das Auge isst bekanntlich mit, weswegen wir hier

auch mal die eine oder andere Musik DVD vorstellen möchten.


Natürlich eher selten und rein subjektiv - Zeitmangel !


Trotzdem könnten diese Bilddokumente Euren Blick abrunden.

Aus unserer Sicht sind sie aussergewöhnlich.

 

Aber entscheidet selbst - dies sollte der Anspruch sein.


Los geht's ...

 

 

 

Tenacious D - The Complete Master Works 2 2008

Konzert
1 Kielbasa
2 History
3 Wonderboy
4 Dio
5 Lee
6 Saxaboom
7 The Road
8 Hell Movie Skit
9 Kickapoo
10 Karate
11 Dude (I totally miss you)
12 Kyle Quit the Band
13 Friendship
14 The Metal
15 Papagenu (He`s my Sassafrass)
16 Master Exploder
17 Beelzeboss (The Final Showdown)
18 Double Team
19 F*** her Gently
20 Tribute
21 Who Medley

Aus 2 DVD's bestehendes Dokument der KULT komödiantischen Anarcho Rocker.

JACK BLACK ist sicher nicht der beste Schauspieler (u.a.: School of Rock, King Kong),
und er ist sicher nicht der beste Musiker - ABER, der Mann hat Ideen und CHARISMA.

Dazu kommt mit seinem kongenialen Partner KYLE GASS ein weiteres Allroundtalent,
welcher auch schon als Schauspieler (u.a.: in Seinfeld und Friends) und Musiker der Band TRAINWRECK in Erscheinung trat.

Die beiden kennen sich seit 1985 und gründeten 1994 schließlich TENACIOUS D

- eine komödiantische Rock Band.
2001 erscheint das erste Album, 2006 dann der Nachfolger "The Pick Of Destiny",

welcher auch Pate war, für den 2007 erschienenen Film "Kings Of Rock".
Gefolgsleute, Mitstreiter und Freunde der Band sind u.a.: RONNIE JAMES DIO,

DAVID GROHL (Foo Fighters), MEAT LOAF und JOSH HOMME (Queens Of The Stone Age).

Nun also im Jahr 2008 das Konzert aus Seattle, welches auf der ersten DVD zu finden ist.
Auf der zweiten gibt es dann ein paar Videos, sowie Auftritte in Fernseh Shows

- Herzstück ist allerdings eine über 60 min. dauernde Dokumentation der Band.

DVD 1
THE D - wie die Band bei ihren Fans genannt wird, wurden als Duo groß, die ihre Songs mit zwei Akustik-Gitarren und oft zweistimmigem Gesang darboten. Dazu kommen sehr humorvolle Texte, oft verzogene Mimik und Gestik, viel Körpereinsatz und Seele. Später wurden auch einzelne Songs mit elektrischer Begleitung ins Repertoire übernommen. Dem trägt das Konzert Rechnung.

Zum Start sieht man ein Wohnzimmer mit Couch, welches auf der Bühne steht.
Unter der Decke, die auf der Couch liegt, sind Jack und Kyle versteckt und mimen nach dem "Aufwachen" Überraschung. Schnell die beiden Gitarren gegriffen, etwas Schauspielerei fürs Publikum und los geht's.
 
Das Talent der Beiden fürs Komische ist umwerfend, während Jack eher den überdrehten, powervollen Anarcho gibt, bleibt Kyle stoisch, phlegmatisch - mit Tennissocken, Flip-Flops und Glatze - ein herrlicher Gegensatz.

Nach wenigen Songs (inkl. Gastauftritt von LEE - das heimliche dritte Mitglied der Band), wird die Band in die Hölle verschlagen, wo Sie den ANTICHRISTEN als E-Gitarren Spieler gewinnen kann, CHARLIE CHAPLIN wird am Bass verpflichtet und COLONEL SANDERS (der Gründer von Kentucky Fried Chicken) fertigt von nun an die Drums ab.

Die Songs werden rockiger, z.B. gibt es den Heavy Metal Tribute Song "The Metal" zu hören, der dieser Musikart huldigt, so dass sogar SATAN himself bei der Band mitmachen möchte - es kommt zu einem "Rock Off", bei welchem dem Sieger ein Wunsch erfüllt wird.
Die Beiden gewinnen natürlich und dürfen wieder zurück auf die Erde. So krude sich dies auch anhört

- es unterhält, wird natürlich von Jack und Kyles Präsenz getragen.

Als Zugabe gibt es dann die überragenden Nummern "F*** her gently" (genialer Text),

"Tribute" (die Hymne an den besten Song der Welt, den man leider vergessen hat - achtet auf das Ende und ihr werdet den Song erkennen, falls nicht, schnell in die SCHOOL OF ROCK)
- ihrem wohl bekanntesten, und musikalischstem Stück, sowie einem Medley der Band THE WHO.

Ein herrliches kurzweiliges Vergnügen, bei dem man vor lauter "Am Gesicht hängen" der Protagonisten, leicht vergisst, das beide hervorragenden zweistimmigen Gesang und Gitarren-Duelle abliefern. Dazu kommt die exzellente Gesichts- und Vocal-Akrobatik der Herren.

DVD 2
Die Fernsehauftritte bei MTV, der LATE NIGHT SHOW mit Conan O'Brien (dem bei "Master Exploder" Stil-echt der Kopf platzt), und der SATURDAY NIGHT LIVE Show sind nur Abrundung, aber eine gute.
Die Videos nur Ergänzung.

Überragend ist die Dokumentation, die einem Kinofilm gleich, die Geschichte der Band,

ca. 12 Monate lang, bis zum Seattle Konzert aufarbeitet.


Die Erfolge, der anlaufende (und floppende) Kinofilm, die Entzweiung der Band durch äußere und innere Einflüsse (sehr emotional die Erfahrung bei DAVID LETTERMANN, wo Jack alleine auftreten soll

- die Diskussionen darüber und schließlich seine Weigerung ohne KYLE aufzuteten),

der ständige Kampf um Anerkennung, Erfolg, aber auch Eitelkeit.


Eine Ein-Mann-Show des JACK BLACK, welche aber eher von KYLE GASS, als tragischer Figur erzählt.
Und dies so gut, dass man Fiktion, Wirklichkeit und künstlerische Freiheit kaum noch auseinander zuhalten vermag - ein Triumph der Musik-Dokumentationen.


Unvergleichlich das Erlebnis in Sidney - hier entdecken die beiden 2 zehnjährige Jungs, die in der Fussgängerzone "All along the watchtower" performen. Spontan werden die zwei für den Abend gebucht und dürfen das Konzert von THE D, vor 15.000 Fans eröffnen.

Alles in Allem ein Par-Force-Ritt der musikalischen Anarcho Komödie. Extrem kurzweilig -

voller versteckter Emotionen, die man auf den ersten Blick gar nicht so einfach mitbekommt.

EMPFEHLENSWERTER 3 Stunden Trip in die Welt von THE D.

Ein klein wenig Technik
BILD: 16:9 NTSC
TON: PCM Stereo
CODIERUNG: RC 0

Iron Maiden - Flight 666 Doppel-DVD 2009

DVD 1
Iron Maiden - Flight 666 / Der Film
Spielzeit: 113 min

DVD 2
Das Konzert / aus 16 verschiedenen Städten
Tracklist:
01  Churchill's Speech - Intro (Mumbai - Indien)
02  Aces High (Mumbai - Indien)
03  2 Minutes To Midnight (Melbourne - Australien)
04  Revelations (Sydney - Australien)
05  The Trooper (Tokyo - Japan)
06  Wasted Years (Monterrey - Mexico)
07  The Number Of The Beast (Los Angeles - USA)
08  Can I Play With Madness (Mexico City - Mexico)
09  Rime Of The Ancient Mariner (New Jersey - USA)
10  Powerslave (San Jose - Costa Rica)
11  Heaven Can Wait (Sao Paulo - Brasilien)
12  Run For The Hills (Bogota - Kolumbien)
13  Fear Of The Dark (Buenos Aires - Argentinien)
14  Iron Maiden (Santiago - Chile)
15  Moonchild (San Juan - Puerto Rico)
16  The Clairvoyant (Curitiba - Brasilien)
17  Hallowed Be Thy Name (Toronto - Kanada)
Spielzeit: 102 min

 

Als "alter" (ruhig auch wörtlich zu nehmen ... hmpf), eingefleischter Anhänger der Eisernen Jungfrauen freute ich mich eigentlich auf diese DVD.
Und auch wieder nicht - schizophren, wirr im Kopf - nun lasst mich erklären.

Eigentlich habe ich so ziemlich ALLES gesehen, was die Band betrifft.
Ich habe die Jungs in der Frühphase mit Paul DiAnno getroffen, den Aufstieg zur Weltmacht miterlebt, ich war unglaublich stolz, beim legendären Auftritt in der Dortmunder Westfalenhalle dabei gewesen zu sein.
Ich vergötterte die Powerslave Tour, ich habe die Reunion mit Bruce Dickinson LIVE mitverfolgt.
Sie haben, unbestritten, meine ersten Gehversuche im härteren Musik-Sektor entscheidend mit geprägt.

Die letzten Jahre konnte ich mich nie so richtig entscheiden, ob die Geld-Maschinerie IRON MAIDEN noch gutzuheißen ist, oder ob der eigene Anspruch an die Musik noch dem Qualitäts-Standard entspricht, den ich früher von der Band gewohnt war - eine Vorreiter-Rolle für diese Musik, haben Sie meiner Meinung nach schon längst abgegeben.

Nun also, einerseits die Freude, ob der Ankündigung eines eigenständigen Filmes, der einen Teil der, zugegebenermassen, ehrgeizigen Tour im Frühjahr 2008 begleitete.
Dies auch noch von zweien der besten Dokumentations-Filmer der Neuzeit: SAM DUNN

+ SCOT McFADYEN (u.a. schon Preis gekrönt für METAL: A HEADBANGERS STORY).
Natürlich in edelster Qualität, gefilmt in HighDefinition und mit einem 5.1 Sound von KEVIN SHIRLEY versehen, einem der wohl bekanntesten Produzenten.

Und doch auch wieder die Angst - der fast unsterbliche Mythos könnte zerstört werden - die Band arroganten Millionären gleich, den Rockstar mimen und man an allen Ecken und Enden die fehlende Inspiration bemerken. Musikalisch kommt man wohl eh nicht mehr an alte Zeiten heran usw.

 

Befürchtungen - Hoffnungen - Wunschdenken
Nun, von all dem ist auch wirklich etwas hier enthalten - und doch

... es wird erneut Musikgeschichte geschrieben.

Diese Tour wurde als "Somewhere Back In Time World Tour" bezeichnet.


Die Fakten:
In 45 Tagen wurden 23 Shows gespielt,

an sich nichts ungewöhnliches, aber über den gesamten Globus verteilt!
Man legte rund 80.000 km zurück (ca. 2 mal um den Erdball!), hatte 12 Tonnen Equipment dabei.
Um dies umzusetzen wurde eine Idee geboren, die so einmalig ist, wie abenteuerlich.
Man baute einfach eine Boeing 757 um, nannte sie fortan ED FORCE ONE (nach dem Band-Maskottchen EDDIE)  und Bruce Dickinson flog das Baby - er ist in England registrierter Pilot bei "Astraeus Airlines".

So weit der ehrgeizige Plan. Könnt Ihr ermessen, was dies bedeutet?
Mal ganz abgesehen von der Doppelbelastung des Sängers. Ein Generalstab-mässiges Unternehmen

der Extraklasse natürlich. Willkommen in der Welt der Gigantomanie und der erfüllten Träume.

Herausgekommen ist ein schier unglaubliches Portrait einer unglaublichen Band.
Die ungewöhnlichste Konzertreise bis dato.


Sie erzählt von einer Band, jenseits allem Alltäglichen, von Verehrung und Religion

- von ruhigen, alten Herren, die noch einmal die Organisation übernehmen wollten

- von der Familie IRON MAIDEN im wörtlichen Sinne

- von einem Pastor in Brasilien, der stolz seine Maiden Tattooes vorzeigt

  und in seiner Kirche auch schon einmal Maiden Texte zum Inhalt macht

- von einer eingespielten Crew, die im Flieger 'gen Kapitän Dickinson auch

  "You're shit, and you know you are ..." singen darf

- von ethusiastischen Fans weltweit

- ja und in Maßen sogar von der Persönlichkeit der Musiker, die Gags von Nicko,

  der immer noch vorhandene Perfektionismus von Steve, die Lockerheit eines Bruce,

  die Entspanntheit von Dave, die Hingabe von Adrian und natürlich Janick,

  nun über ihn kann man wohl immer streiten ...

Das als Bonus gereichte Konzert ist dann DER Ritt auf der Erfolgswelle.
Pro Song ein anderer Auftrittsort - einer euphorischer, als der andere.
Latein- und Südamerika, erwartungsgemäß dicht vor dem Kollaps.
Es zeigt zwischen den Songs immer wieder kurze IMPRESSIONEN des Landes und vor allem der Fans.


Hier ist noch spürbar, was bei uns im "gemässigten" Europa oder Amerika so nicht mehr anzutreffen ist, oder eben nur noch selten. Das Leben der Fans MIT ihren Bands, die Hingabe, die Musik der Lieblings-Band als Lebenseinstellung.


Da sind die Verzweiflung der Fans in Bogota - beim Spießrutenlaufen durch militärische Polizeiabsperrungen, bevor sie ins Stadion dürfen,
die Party Stimmung in Brasilien oder Puerto Rico undundund ...


Das Mitsingen der Refrains wird zum fast unüberwindlichen Hindernis für den Soundmeister, denn die Fans singen fast lauter, als die Band spielt!
Und so klingt die Aufnahme, als ob Kevin Shirley hier die Band, bei den Refrains immer wieder lauter aussteuern musste - Herrlich.

Ein fast ungetrübter und Melancholie-freier Blick hinter die Kulissen der Familie, der Vorreiter, aber auch des Apperates Iron Maiden - Ehrlich - Aufrichtig - Ungekünstelt ...
und dies ist mehr, als ich erwartet hatte.

So ist es also doch ein (fast) unverzichtbares Dokument geworden, einer der (wenn nicht sogar DIE) GRÖßTEN Rock Bands unseres Planeten.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Ein klein wenig Technik

BILD: 16:9 PAL in High Definition
TON: DTS 5,1, Dolby 5.1 oder Stereo PCM (Konzert, als auch Film-hier deutsche Untertitel anwählbar)
CODIERUNG: Region 2

 

Joe Bonamassa - Live From The Royal Albert Hall (Doppel-DVD) 2009

Der Blick in die Royal Albert Hall in London ist schon ein ganz besonderer.
Als Rund angelegt, mit hoch aufsteigenden Rängen, die den Künstler zu umschließen scheinen - entweder als erdrückend, oder aber als Ansporn empfunden.

Man weiß zunächst gar nicht, wer hier der Star ist - die Halle oder Bonamassa.
Er feierte hier an diesem Abend sein 20-jähriges Bühnen-Jubiläum, wo er einen großen Teil seiner aktuellen CD "The Ballad Of John Henry" spielte (hier nachzulesen).
Ergänzt durch weitere Songs aus seiner nun 7 Scheiben umfassenden Karriere, kommt man auf eine Spielzeit von über zwei Stunden.

Alles ist in feinster HD Technik von SAM DUNN und SCOTT McFAYDEN gefilmt - die hochgelobten Wizards, die die Dokumentation "A Headbanger's Journey" in Szene setzten (12 Kameras !) und in bestem Surround Sound von KEVIN SHIRLEY produziert.
Die Farben sind weich und unheimlich klar, der Sound transparent und voll - man kann jede noch so kleine Nuance hören.

Bonamassa ist kein Entertainer - seine Ansätze (die Sonnenbrille während eines Großteils des Konzertes ist dazu noch affig) sind eher bescheiden, er selbst ist eher bodenständig.
Die Bühne ist mit Teppichen ausgelegt, auf dem Keyboard trohnt eine kleine Shiva Figur - viel mehr ist nicht.

"Let The Music Do The Talkin' ..."

Doch da sind seine Finger - da sind die Gitarren - liebkost, umgarnt, gestreichelt.
Da sind zwei - meist synchron und dann ungemein wuchtig, manchmal aber auch gegensätzlich und dann sehr spannend - spielende Schlagzeuger.
Da ist eine ungemein tight spielende Begleitband - der Drei-Personen-Bläsersatz.
Da sind vereinzelt, sehr gut ausgewählte Gesichter aus dem Publikum - verzaubert, anhimmelnd,

mit offenen Mündern und Herzen.

Da sind seine sehr ernst gemeinten Ansagen.
Wenn er von der Tour von vor 5 Jahren erzählt, als er vor 50 bis 60 Leuten in London aufgetreten ist und nun ehrfurchtsvoll in dieser mächtigen (übrigens ausverkauften) Halle stehen und spielen darf.

Dieser Mann lebt seinen Traum - erwähnen muss man hier die EXTRA Sektion der zweiten DVD, wo Joe Einblick gibt in seine Songs, teilweise kleine Griffe und Harmonien anspielt - mit entrücktem Gesicht - weit weg. Seine Erzählung besteht aus einem stetigen Wechsel zwischen Rede und Spiel, beides verbindet sich unaufhaltsam miteinander, bis man begreift, dass seine eigentliche Stimme,

die Stimme seiner Gitarre ist.

Hier wird auch offensichtlich, dass er einer der wenigen Musiker ist, die nicht nach Noten spielen müssen, er trägt die Melodien in sich und die Hände spielen einfach seine Empfindungen nach, übertragen sie auf seine Geliebte.

Da ist der ungemein warme Ton dieser Produktion - die Gitarrensounds lassen mich Gefühle nicht nur erahnen, sondern vor meinem inneren Auge permanent erstehen.
Es ist musikalische Prosa, wenn "Happier Times" oder "The Great Flood" erklingen.

Es ist die musikalische Abwechslung, wenn Joe zum Beispiel bei "Just Get Paid" die Flying V Gitarre auspackt, um wuchtig rockend in SCHENKER / UFO Sphären vorzustossen.

Es ist das Besondere, wenn PAUL JONES mit seiner Harmonica, beim Song "Your Funeral My Trial"

ins Geschehen eingreift.

Es ist die Ehrerbietung, wenn ERIC CLAPTON bei "Further On Up The Road" die Bühne entert und mit Joe im Duett dem Blues fröhnt, aber auch so eben mal ganz locker von ihm an die Wand und von der Bühne gespielt wird.

Es ist definitiv einer dieser DVD's, nach deren Genuss (speziell des Bonus Interviews) man den Künstler lernt zu begreifen.

Was ist dieser Gitarrist komplett - was hat er für eine Klasse - unheimlich. Und wie weit muss er gegangen sein in seinem Leben, um diese Brillanz erreichen zu können.
Ein Zitat seines anwesenden Vaters an diesem Abend:

 

"Alle sehen/hören, was Joe an der Gitarre kann, aber kaum jemand kann ermessen, wieviel er dafür gearbeitet hat ..."

Falls es heute auch nur einen aktuellen Blues Musiker gibt, der seine Seele am Kreuzweg dem Teufel verkauft hat, dann ist es wohl JOE BONAMASSA.

Ein klein wenig Technik
BILD: 16:9 PAL in HD Qualität
TON: DTS, Dolby 5.1 oder 2.0
CODIERUNG: RC 0

WITHIN TEMPTATION - Black Symphony (Doppel DVD) 2008


Solch ein Konzert hast DU wahrscheinlich noch nicht gesehen - also knie erst einmal nieder - huldige.


Wir sehen Bilder in Schwarz-Weiß, eine riesenhaft erscheinende Bühne, feinste Bildschnitte sorgen für aufkommende Spannung - sollte hier nicht NUR eine symphonische Hard Rock Gothic Band ihr Zeugnis abgeben ?


Eine drei-geteilte Projektions-Leinwand spannt sich über die gesamte Breite der Bühne, verziert mit Fantasy Reliefs, wuchtige Bilder zeigend - wohlige Schauer jagen mir das Rückgrat rauf und runter.


Der Einzug eines Chors wird gezeigt, mit Kerzen in den Händen und in Mönchskutten, die Kapuze über den Kopf gezogen - ich bin mehr als überrascht. Dieser Einzug endet über einem mächtigem Orchester (das Dutch Metropole Orchestra), welches im Hintergrund vor der Bildleinwand thront.


Orchester und Chor sorgen jetzt schon für die ersten Gänsehaut-Momente - das Bild geht in Farbe über - die Band erscheint - frenetisch bejubelt - über 10.000 Seelen stehen in der ausverkauften Ahoy-Halle von Rotterdam.


FETTER SOUND, KRÄFTIGE, MÄCHTIGE FARBEN, ÜBERWÄLTIGENDE IMPRESSIONEN.
WILLKOMMEN in der Welt von WITHIN TEMPTATION


Meine Güte - die Produktion zeigt auf eindrücklichste Weise die Größe der Band - ich kann mich in dieser Sparte an nichts Vergleichbares erinnern. Dieses 2 Stunden Konzert offenbart erstklassigen Sound, feinste Bildschnitte und eine sehr spielfreudige Band, die nicht mit Gästen geizt:


Bei "What have you done" kommt Keith Caputo (Life Of Agony) auf die Bühne, demutsvoll seinen Part mimend und Sharon anbetend.
Bei "Somewhere" kommt Duett-Partnerin Anneke van Giersbergen (ex The Gathering), die mit ihrem leicht angeschrägten Gesang, in Verbindung mit der klaren Phrasierung von Sharon eine Performance hinlegt, welche mich tief berührt - wie grandios ist das denn bitte.
Bei "The other half of me" kommt Growler George Oosthoek (Orphanage), mit weit aufgerissenen Augen, um Wucht und Abgrund ins Set zu grunzen - HERRLICH.


Dazu Phantasie-Gestalten auf Stelzen und immer wieder Kino-reife Bilder auf der riesigen Leinwand.
Ein Cinemascope Konzert, berauschend, nahezu perfekt organisiert und inszeniert.


Sharon den Adel dirigiert die Massen, haucht Balladen, singt hoch oder mittelhoch nahezu gleichbleibend perfekt, geht auf in den stark symphonisch angehauchten Gothic Rock / Hard Rock / Power Songs der Band.
Sie heizt das Publikum an, mit betörenden, beschwörenden Gesten, sympathisch und offen, geht auch mal steil, wirkt nie abgehoben, trotz ihrer verschiedenstartigen Kleider, die sie immer wieder eher als Dame, denn als Rockröhre erscheinen lassen.
Wir sehen eine Performerin, die KEINE Konkurrenz zu fürchten hat.


Das Orchester zeigt eine weitere Dimension des Sounds, ist Partner der Musik, bringt große Melodie-Bögen noch größer zur Geltung, harmoniert prächtig - EIN ABSOLUTES LIVE-EVENT.

 

 

 

 

 

 

Flammensäulen, leuchtende Augen überall, eine entfesselte Sängerin, eine berauschte Band, ein Orchester welches mitfühlt, schaut Euch nur die Sequenzen mit dem Dirigenten an - köstlich.

 

Das dies nur für diesen Abend aufgezogen wurde zeigt die Reife dieser Band, den Perfektionismus.
Doch mindestens genauso bewundernswert ist die Tatsache, dass diese Doppel-DVD nahezu

6 Stunden Spieldauer aufweist (eine Version mit zwei weiteren Live CD's des Konzerts ist übrigens auch erhältlich), u.a.:


- ein weiteres Club-Konzert (über eine Stunde)
- Backstage Report, Bilder vor und nach der Show
- eine World Tour Dokumentation (über 35 Länder !!!)
- eine Event Dokumentation
- Aufzeichnungen von Preis-Verleihungen mit anschließendem Auftritt der Band
- 4 Musik Videos (sehr ästhetisch) der Band mit Makin' of ...

Hier ist die Liebe zur Musik und zu den Fans greifbar - diese außergewöhnliche DVD gehört in jede Rock Musik Sammlung.

Ein klein wenig Technik
BILD: 16:9 PAL
TON: DTS, Dolby 5.1 oder PCM Stereo 2.0
CODIERUNG: RC 0

Loreena McKennitt - Nights From The Alhambra

 

Welche Tiefe - Welche Emotionen - Welche Klasse.

Hier trifft die Außergewöhnlichkeit einer wahren Künstlerin auf die Brillianz der Mitmusiker.

 

Im September 2006 wurde wohl ein Traum für viele Musik-Liebhaber wahr.

Die Kanadierin Loreena McKennitt (allerdinngs mit irischen und schottischen Vorfahren),

gibt an 3 aufeinander folgenden Abenden, Konzerte in der mystischen Alhambra zu Granada

(Infos zur Kultstätte hier) - Spanien.

 

Und wahrhaft mystisch ist diese Reise dann auch geworden.

Angefangen von der phantastischen Ausleuchtung der Location, der satten Farben,

des kristallklaren Bildes und nicht zuletzt des vollen, absolut transparenten Sounds

- dies ist eine der Referenz DVD's in Sachen Bild und Ton - unbestritten.

 

So entführt uns die zarte Elfe, mystische Schamanin, Chansoniette und Klangzauberin in ihre Welt.

Zwischen orientalischen Einflüssen und keltisch-mystischen Klängen, webt sie Songs voller Tiefe und Ausdruck - voller Emotionen.

 

Gefangen in den 100 Minuten andauerndem Sog (18 Songs), fällt es schwer sich dieser Magie zu entziehen. Die Konzertatmosphäre wird perfekt eingefangen, ab und zu unterbrochen von Bildern aus der Alhambra oder Blicken ins Umland - GRANDIOS.

 

Die Band selbst besteht aus 12 Ausnahmekünstlern (aus Großbritannien, Griechenland, den Staaten und natürlich Kanada); Violinen, Harfen, Cello, Percussion, Dudelsack, Piano, Keltische Bouzouki und vieles mehr kommt zum Einsatz - erschafft diese ganz eigene Welt von Loreena McKennit, welche nach wie vor so unerreicht bleibt.

 

Jeder noch so kleine Ton ist im Gesamtbild der Band zu vernehmen - PHANTASTISCH.

 

Dazu kommt Loreena's Talent - mit glockenklarer Stimme lässt sie Texte (teils vertonte Gedichte, über Texte von Shakespeare, Tennyson und Yeats, teils mystische Reisen, teils Erfahrungen) und Stimmungen im Klang-Raum entstehen, sitzt entweder an der Harfe, am Piano oder steht mit Akkordeon am Mikrophon, gibt kurze Erklärungen zu den Stücken - zurückhaltend, fast verschüchtert.

 

Beeindruckender geht es nicht.

 

So verwundert es auch nicht, dass das auserwählte Publikum fast schon zögerlich und selbst zurückhaltend agiert, so bezauberte Gesichter habe ich selten gesehen, als bei den Aufnahmen des Publikums.

 

Immer wieder scheinen hier die tiefen Emotionen der Stücke greifbar und man ist unweigerlich selbst mittendrin, beeindruckt von der ihnen innewohnenden Stärke - Zartheit - Fragilität - Musikalität. Ich war die kompletten 100 Minuten dermaßen gefangen, trug wieder einmal meine Seele ganz offen der Musik zugewandt, die eine oder andere Träne im Auge - es ist unbeschreiblich.

 

Diese Reise durch ihren Klangkosmos wird übrigens von 2 Live-CD's abgerundet, die mit der gleichen Songauswahl der DVD beiliegen, so dass dem "einfachen" Genuss dieses Jahrhundert-Konzertes nichts im Wege steht.

 

ABSOLUTE REFERENZ-KLASSE !!!

EINES DER MUSIK-EREIGNISSE, WELCHES JEDER KENNEN SOLLTE - NEIN, MUSS !!!

 

Ein klein wenig Technik

BILD: 16:9 PAL in feinster HD Technik

TON: Dolby 5.1 oder PCM Stereo 2.0

CODIERUNG: RC 0

Sylvan - Posthumous Silence / The Show

Wie bereits in der CD-Kritik angesprochen, gibt es hier komplexes, tiefsinniges ProgArtRock Terrain zu erkunden. Genaueres zum Thema, dem Textkonzept und der Musik erfahrt ihr hier - POSTHUMOUS SILENCE CD.

Es handelt sich hier um die Jubiläumsshow

zum 10-jährigen Bestehen der Band.
Aufgenommen wurde im "Kampnagel", einer Location in Hamburg - es war der 1. September 2007.

Auf der DVD findet man zuerst das komplette Album als Livepräsentation.
Beeindruckend wie solch eine (Entschuldigung) kleine Band, ein derart prächtiges Event veranstalten kann.

Der Sound und das Bild sind sehr gut und trotzdem nur sekundär.

Der eigentliche Grund des Zaubers geht von der Inszenierung aus.
Man kann den Musikern (in ruhigen Schnitten) ins Gesicht sehen, und bemerken, wie Sie diese Musik, dieses Album leben. Vor allem der Schlagzeuger sei hier stellvertretend genannt.


Angefangen vom sehr stimmungvollen Einstieg ins Konzert, bis zu den Filmeinspielungen zu bestimmten Abschnitten, wird man förmlich dieser Geschichte nähergebracht.


Der Knüller jedoch ist die Anwahlmöglichkeit der Untertitel.
Wer möchte kann sich die kompletten Texte in der Übersetzung, während des Konzertes am unteren Bildabschnitt anzeigen lassen. So wird man förmlich hineingezogen in die Welt von POSTHUMOUS SILENCE. Absolut empfehlenswert - für die Nachahmung empfohlen.

Dieses Konzert geht zwar nur 79 Minuten, ist dabei aber höllisch intensiv.
Mit dabei sind drei Background-Sängerinnen und auch die Cellistin von der CD.

Dann gibt es noch abrundende, interessante Boni - selbst 96 Minuten lang.
- einen Bonus Song "Artificial Paradise", auch um die 17 Minuten lang, aus der Frühphase der Band.
- einen unterhaltsamen Studio Report von 1995/96 zum Album
- mit "34 Days" - einen Blick hinter die Kulissen der Produktion dieser Show
- Interviews mit den Bandmitgliedern
- und die Möglichkeit einen Audio Kommentar der Band zuzuschalten.

Insgesamt somit für uns absolut empfehlenswert. Wer auch nur ansatzweise auf solche Musik steht,

sollte die DVD zumindest antesten.


Außerdem sei bedacht, das dies hier keine große Mainstreamband mit riesigem Etat ist,
sondern die netten Jungs (so kommen Sie zumindest in den Boni und der Show rüber) von nebenan.

Ein klein wenig Technik

BILD: 16:9 PAL
TON: DD 5.1 oder 2.0
CODIERUNG: RC 0

 

Foo Fighters - Live At Wembley Stadium  2008

Es waren 86.000 Zuschauer, die diese Show genießen durften. Zuerst das Manko - es gibt KEINE Extras,

dafür Rock'n'Roll pur.

Der Sound ist voluminös und warm, das Bild exzellent.

Die Show besticht durch das Fehlen von Firlefanz -

es wird straight gerockt, das Ganze im Mix ihrer Alben zwischen Classic, Modern und Alternative Rock.


Knappe 120 min lang zelebriert die Band den fannahen Rock.


Mit dabei ist eine Cellistin und Violistin, die bei ein paar Stücken für einen breiteren Sound sorgt.


Immer wieder agiert David Grohl mit dem Publikum, animiert, treibt an - singt, schreit, flüstert durch die Songs.

"The Pretender" eröffnet, "Long road to ruin" nach weiteren 4 Songs.
Schlagzeugsolo auf drehender Bühne mit anschließendem Jam bei "Stacked Actors", Gänsehaut beim akustisch begonnenen, von ALLEN mitgesungenen "My Hero", das inmitten des Publikums begonnene "Monkey Wrench" (die Bühne beinhaltet einen ca. 100 m langen Steg ins Station), völlig losgelöst der letzte reguläre Song "All My Life" in einer über 7 min dauernden Version - der ROCK lebt !

Insgesamt stehen 18 Songs auf dem Programm, und als David Grohl das Besondere des Konzertes gleich am Anfang androht, spürt man deutlich seine Nervosität, sind es doch Jimmy Page und John Paul Jones, welche zur Zugabe für 2 Songs auf die Bühne kommen.

"Rock And Roll"
mit David am Schlagzeug - gesungen vom Etat-mäßigen Drummer Taylor Hawkins, der fast wie ein Zwilling Grohls durchgeht.
Danach "Ramble On" mit David am Gesang und Taylor wieder an den Drums.
Nach den zwei Stücken verlassen die beiden Led Zeppelin Helden, unter wiederholten Umarmungs-Szenarien, wieder die Bühne  und David Grohl zelebriert, mit Tränen in den Augen, den letzten Song "Best Of You" - mitgesungen von den 86.000 Seelen im Stadium - GANZ GROß.

Ein klein wenig Technik
BILD: 16:9 PAL
TON: DD 5.1 oder 2.0
CODIERUNG: RC 0

 

 

Schandmaul - Sinnfonie 2er DVD 2009

 

Es handelt sich hier um das Jubiläums-Konzert, welches aus Anlass des 10-jährigen Bestehens,

am 14. 11. 2008 im Münchner Zenith aufgenommen wurde.

 

Ganz Schandmaul wurde daraus ein 3 Stunden Konzert (36 Songs !), mit allen Facetten, die diese Band auszeichnet.

 

Die Dramaturgie ist hervorragend gelungen:

Das Set beginnt "normal" - große Bühne, schöne Outfits, ruhige Kamera, Licht und Bild kommen durch die eingesetzte HD Technik exzellent rüber. Der Sound ist kristallklar.

 

Schon bald werden "Gäste" auf die Bühne geholt:

Frau Schmitt - von Subway To Sally an der Viola

Muttis Stolz - von der Band Letzte Instanz an der Violine

Benni Cellini am Cello - ebenfalls Letzte Instanz Mitglied.

Dazu kommen noch drei Background Sänger/innen.

 

Der Sound wird fülliger und wenn dann als 10. Stück "Königin" (von der aktuellen CD "Anderswelt" - hier nachzulesen) incl. dieser Chorbegleitung, der zusätzlichen Instrumentierung und den beiden Schandmäulerinnen Birgit und Anna erklingt, ist Sie urplötzlich da - die METERDICKE GÄNSEHAUT.

 

So weben die ultra-sympathischen Folk Spielleute IHR Band, welches Sie immer stärker mit dem Publikum verbindet.

 

Im Blickpunkt klar das Damen Duo, welche auf unnachahmliche Art und Weise ein perfektes Zusammenspiel von Flöten und Violine, Dudelsack und Drehleier etc. präsentieren, dabei tanzen, zarte Chorgesänge übernehmen, die Band und die Fans becircen und einfach nur ungeheuren Charme versprühen.

 

Dazu gesellt sich mit Thomas Lindner ein Geschichten-Erzähler, ein Dompteur der Massen - unvergleichlich der Moment, als sich das GESAMTE Publikum gemeinsam in die Hocke begibt, um anschließend nach oben zu springen.

 

Die "Restband" spielt immer songdienlich, eher unscheinbar und doch merkt man irgendwann, wie phantastisch das Zusammenspiel der Musiker wirklich ist, und wie gut diese Leute aufeinander eingespielt sind, hier lohnt mit Sicherheit auch mal ein zweiter Blick (speziell im Akustik-Teil der Show).

 

Irgendwann wird die Bühne optisch eingegrenzt - ein kleiner Abschnitt wird mit Standstrahlern ausgestattet und auf dieser "verkleinerten" Bühne wird ein Akustik-Set gespielt, den Anfängen der Band huldigend.

Immer wieder werden Begleitung und Chor variiert.

Das Bild wechselt in geteilten Bildschirm mit bestimmten Ausschnitten der Musiker, wird zwischendurch schwarz-weiß - das Konzert ist sehr lebendig.

 

Dann werden wieder die elektrischen Instrumente benutzt, die Bühne wieder in voller Größe bespielt.

Und doch ändert sich die Stimmung zunehmend.

Das Licht leuchtet immer stärker auch die Halle aus - immer öfter werden Fans eingeblendet - erfreut, feiernd, wehmütig, voller Emotionen - das ist SCHANDMAUL.

 

Das Fest mit den Fans steht stets im Vordergrund - die Komposition dieser Dramaturgie schafft diesen Schulterschluss spielend einfach. Und so feiern am Schluss Band und Fans wirklich jeden Song gemeinsam. Die Emotionen werden immer greifbarer.

Songs der Marke "Walpurgisnacht", "Seemannsgrab" oder "Prinzessin" stehen am Ende des Konzerts, sorgen für einen emotionalen Schauer nach dem Anderen, kaum mehr zu bewältigen.

 

Wir sind schon im Zugabenteil, immer wieder von phantastischen Einblendungen der Band unterbrochen, am Rande der Bühne stehend, selbst schon mächtig ergriffen.

Und immer wieder kehren sie auf die Bühne zurück - sie spielen und spielen.

"Der letzte Tanz", "Willst Du", "Denk an Mich" - es ist unfassbar, wie greifbar dieses Konzert die Gefühle der Songs transportiert.

 

Doch dann wirklich der letzte Song "Dein Anblick" - wenn bei dieser Liebeserklärung ( - hier auch sichtbar an die Fans), selbst Birgit kurzzeitig in Schluchzen und Tränen ausbricht, und an der Schulter von Anna getröstet wird, kann man die Magie von Schandmaul verstehen, selbst schon längst ihr verfallen.

EIN PHANTASTISCHER ABEND - ABSOLUT AUSSERGEWÖHNLICH.

 

Abgerundet wird der Doppeldecker von einer sehr starken Betrachtung der Vorbereitung des Konzerts, u.a. kommentiert von Thomas, dem Sänger der Band.

Auch hier kommt noch einmal klar die sympathische Art der Band rüber, etwa als Birgit beim Essen Fangesänge vor der Halle registriert und fast schüchtern aus dem Fenster schaut, etwas ungläubig,

da schon so viele Fans so früh vor der Halle stehen.

Nachdem sie kurz die Fans am Fenster begrüßt, werden erst einmal Süßigkeiten vom Catering abgezweigt und aus dem Fenster an die Fans verteilt.

Dies sind nur Kleinigkeiten - aber sie zeigen eindeutig die Einstellung der Band - KLASSE.

 

Ein klein wenig Technik

BILD: 16:9 PAL in HD Technik

TON: DTS 5.1 oder PCM Stereo

CODIERUNG: RC 0