Anno

04-Januar 2009


 
Hier sind wir wieder,

unsere Reise gewährt uns weitere Einblicke ...

... vor meinem Fenster fällt der Schnee aus einem verhangenen Himmel.
Die Kälte kriecht unaufhaltsam ins Mark - geht es Euch auch so, dass man meint, es würde einem nie mehr richtig warm ?

Das Licht des Tages schwindet bereits -
genau die richtige Zeit Euch mitzunehmen, ein weiteres Kapitel aufzuschlagen,

der Wanderer ist wieder unterwegs ...

 

 

 

 

 

(2) Demians - Building An Empire  2008                           

Tracklist
1.     The Perfect Symmetry     9:19
2.     Shine                             3:17
3.     Sapphire                        7:28
4.     Naive                            4:54
5.     Unspoken                      5:59
6.     Temple                          3:05
7.     Empire                          6:32
8.     Sand                            16:09
                 Gesamtlaufzeit    56:43
   

Wissenswertes:


Einordnung:                 
Artrock, mit teils metallischen Gitarren Einschüben, Keyboard Samples, Streicher
 
Tendenzen:                                 
Porcupine Tree, stimmlich auch etwas James LaBrie

Anspiel-Tipps:
Empire, Sapphire

Label:                      
Inside Out
  
Die Band:

Nicolas Chapel   Gesang, Gitarre
Antoine Pohu     Bass
Gaël Hallier       Schlagzeug
  
Eindruck:


Keyboard Samples und Akustik Gitarre, so startet das Werk, ja ein Werk - zunächst einmal weil es das Ein Mann Projekt des Franzosen Nicolas Chapel ist - er schrieb es, er ist Hauptperformer, er mixte es, er hat gemastert, selbst das Artwork ist von Ihm; und doch ist es mehr als ein Ego-Trip, zu ausgefeilt sind die Kompositionen.
Aber auch wegen seines fast schon Konzeptalben-Charakters.
Die Songs fliessen - gehen fast nahtlos ineinander über - zeigen immer wieder ein Auf und Ab in der Dynamik.

Das es sich hierbei um ein Debut handelt ist kaum vorstellbar, auf die Entwicklung dieses Künstlers darf man mehr als gespannt sein.

Ganz unaufdringlich entwickeln sich die Songs - werden von heftigeren Gitarren Riffs weiterentwickelt - von der sanften Stimme des Nicolas Chapel getragen - mit Streichern und Keyboard untermalt, wie der Maler seine Farben einsetzt, so setzt Nicolas die Instrumentierung ein,
wahrlich ein Gemälde in sanften Pastelltönen, erwärmende Seelenstreichler.

Immer wieder ruhig aufgebaut, stützen sie sich auf die bereits erwähnten Komponenten.
Sie sind tief emotional - traumgleich oft - fesselnd - erzählend - schwebend.
Diese dichten Stücke, musikalisch grandios arrangiert, nehmen jene mit, welche sich darauf einlassen können.
Weite Landschaften sind zu erahnen - Freiheit spür- und hörbar.
Es lädt geradezu ein, es unter einem Kopfhörer zu entdecken - beim ziellosen Wandern durch abendliche Schatten der Häuserschluchten, beim Abtauchen aus dem Alltag, beim Sich-Selbst-Finden.

So geht es auch in dem Song SHINE darum, den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, sein Leben zu leben; und über die Tatsache, dass es keine richtige oder falsche Wahl gibt, es geht darum, eine Entscheidung zu treffen.

Besonderes Lob gibt es dann auch von einem bereits erwähnten Musiker - Steven Wilson, Mastermind von Porcupine Tree.
"Eines der verbindlichsten und vielseitigsten Debütalben, die ich jemals gehört habe. Die Substanz und Dynamik sind atemberaubend. Pflichtprogramm für jeden, der die Kunst einer epischen und ambitionierten Rockmusik des 21. Jahrhunderts zu schätzen weiß".

 

Sicherlich kein Meilenstein des Progressiven - aber wer noch nicht verlernt hat zuzuhören,

den erwartet ein Stück richtig gute, zeitlose Musik;

welche zu fesseln vermag und welche Eindruck hinterlässt.


FAZIT:  EIN ALBUM VOLLER WÄRME - EMOTIONEN - AUSBLICK - HOFFNUNG

 

 

P.S. Greetings to Richard (Management) and Nicolas, who allowed us the use of the Song                       "SAPPHIRE" - very kind, THANK you ...

Demians im Netz


                                                                                                                     DARKEN  TOM

 

Gehabt Euch also wohl, die Kälte weicht, das Ziel ist nicht mehr fern, der Glaube ist es, der uns stützt, der Glaube an die Musik ... - BIS ZUM NÄCHSTEN MAL.