Wir möchten Dich, armen verirrten Wanderer, auf Folgendes hinweisen:
- Bewertungen nach Punkten wirst Du hier nicht finden
Es bedarf schon ein wenig der eigenen Einschätzung, des Wissens um seine Vorlieben,
welche musikalische Quelle Dich weiterbringt.
Es wird ein Mix aus neuer Musik und "alten Tipps" werden,
doch werden es eher wenige Besprechungen sein.
Den Anspruch ALLES zu besprechen oder KOMPLETT haben wir nicht.
Um hilfreich zu sein werden wir allerdings nur solche "Gaben" hier aufnehmen,
welche rein subjektiv betrachtet, in einem möglichen 10 Punkte Raster, mindestens 8 Punkte erreichen würden. So ist eine Vorauswahl der Qualität unserer Reise gegeben - der Weg wird uns die Reise angenehm und erquicklich machen.
Auf Ausnahmen können und wollen wir allerdings nicht verzichten.
Immer wieder gibt es "Schwarze Schafe" abseits des Weges, Wege selbst, die in die Verderbtheit führen. Auf diese überschätzte Musik weisen wir manchmal ausdrücklich hin - bei bekannten Bands, hochgejubelten "Altgedienten", oder einfach weil es manchmal Spass macht.
Doch dann werden wir es kenntlich machen.
Also - WÄHLE KLUG !!!
ÜBERSICHT DER ZWISCHENWELT
Anno
16-Januar 2009
Nun, hier ist also unsere erste Vorstellung des Zwischenraumes.
Der Raum, in welchem wir uns wohl zumeist aufhalten. Aus Freude an der Musik, um Spass zu haben, ohne Hintergedanken.
Diese Musik soll in erster Linie unterhalten - darf aber auch anspruchsvoll sein.
Sie soll uns emotional nicht verwirren, eher zum Wohlfühlen gedacht, zum Rocken, zum Chillen, zum Feiern, für viele Anlässe.
Wir entnehmen dieser Musik oft Kraft für das Alltägliche - erfahren kleine Weisheiten fürs Leben,
oder lassen uns einfach nur gut unterhalten.
Manchmal ist es auch einfach so, dass sich über diese Musik nicht so einfach der eine oder andere Weg definieren lässt.
Mut zur Entfaltung - Mut zur Entscheideung - Mut zur eigenen Entwicklung...
In diesem Sinne ...
... folgt dem Wanderer zwischen den Welten ...
(1 ) Heart Of Cygnus - Utopia 2007
Tracklist
Utopia Book One
1. Prelude 2,39
2. Metropolis 3,50
3. Elementary 2,43
4. Another day 4,14
5. Alexander's lament 3,37
6. The dream 2,44
7. A call to arms 2,22
8. Conditioning 3,24
9. Before the court 3,37
10. Escape 1,40
11. The knight 7,27
12. Winter 7,34
Gesamtlaufzeit 45:47 min
Wissenswertes:
Einordnung:
Progressive Rock Album
Tendenzen:
Rush zu 2112 Zeiten; Anleihen von Queen (teils in der Gitarre),
Queensryche (Konzept Operation Mindcrime)
Anspiel-Tipps:
Prelude, The Dream
Label:
Eigenproduktion
Die Band:
Jeff Lane Guitars, Bass, Keyboards, Vocals
Jim Nahikian Drums
Eindruck:
Warum nicht gleich mit einem, doch sehr unbekannten, NOCH kleinem Geheimtipp starten.
Hoppala, da haben wir zwei Musiker aus Los Angeles, die sich auf der Highschool an Coversongs austobten, irgendwann aber MEHR wollten. Die Namenssuche war schnell beendet. Jim als Hobby-Astronom fand
das Sternbild CYGNUS faszinierend und da es bereits einen Klassiker von Rush mit Namen: "Cygnus X-1" gibt, nannte man sich fortan HEART OF CYGNUS.
Musikalisch sich weiterentwickelnd, führt man(n) nun auf dem Debut-Album (!), so viele verschiedene Stilarten zusammen, dass man die entstandene Cuvée wohl fürchten sollte.
ABER: es funktioniert!
Ist der Opener "Prelude" (ein Instrumentalstück) noch mit Brian May Gitarrenharmonien versehen, so gibt es Beatles Gesangsharmonien (z.B.: in "Winter"), Anleihen von Spock's Beard (die Ballade
"Alexander's Lament"), und immer wieder Rush-Queen-Queensryche Verweise im musikalischen Ausdruck.
Die ersten 10 Songs behandeln inhaltlich und musikalisch ein Sci-Fi.-Konzept (im Stile von Orwell's "1984" und Rush "2112") und sind, ähnlich des Jahrhundertwek "Operation Mindcrime"
von Queensryche, mit Samples und Dialogen miteinander verbunden.
Immer hochmelodisch arrangiert, mit interessanten Gesangs-, sowie Gitarrenharmonien;
Schlagzeug und Bass niemals aufdringlich, sondern anspruchsvoller Unterbau der kleinen Songperlen. Eingängig und rockig, Ohrenschmeichlergesang und Sprachfragmente, virtuos und doch einfach ins Ohr
gehend. Klasse Gitarren Riffs, mal treibend - mal ruhig und harmonisch, mal flott rockend - mal episch verspielt.
In Anspruch, Arrangement und Ausdruck bietet HEART OF CYGNUS jetzt schon mehr, als viele etablierte Bands, dies wiegt um so schwerer, als dass
hier kein Management, keine Plattenfirma etc. als Geld- und Ideengeber zur Seite steht.
Am Ende gibt es noch zwei Longtracks, lupenreine Progstücke, da anders arrangiert als das Konzept, aber nicht minder gut geraden.
Vertrieben wird dieses Vorzeigestück intelligenter Progmusik momentan (noch) nur über eigene Absatzkanäle der Band. Und es lohnt sich definitiv;
ihr wolltet immer schon der heutigen Labelpolitik, der Macht des Geldes, den Stinkefinger zeigen;
innovative Newcomer unterstützen, wieder einmal etwas vor allen anderen "entdecken" - DANN SEID DABEI, hier ist Eure Chance.
"Over Mountain, Under Hill" - der zweite Output, steht übrigens bereits in den Startlöchern.
FAZIT: WUNDERBAR SO ETWAS HEUTE NOCH GEBOTEN ZU BEKOMMEN, ABSEITS ALLER KONVENTIONEN ERBLÜHT HIER DOCH TATSÄCHLICH EIN KLEINOD,
IN EINER FAST SCHON UNÜBERWINDLICHEN MUSIKWÜSTE. ERGO - EIN MUSS
FÜR FREUNDE PERFEKT INSZENIERTER (PROGRESSIVER) ROCKMUSIK.
KEINE AUSREDEN:
Heart of Cygnus im Netz
P.S.: Dem schwächelnden Dollar sei Dank, ein wirkliches Schnäppchen - über deren MySpace Seite zu beziehen. Inzwischen auch über deutsche Mailorder zu beziehen.
P.S.S.: Jetzt sind wir auch als Blog auf deren MySpace Seite vertreten!
Also schreibt Ihnen doch mal einen Kommentar aus Deutschland.
DARKEN TOM
Macht's gut in Eurer kleinen Welt, oder aber entflieht - UTOPIA wartet ... bis zum nächsten Mal.
