EDITORS, MAGENTA, TOM WAITS

ANNO

29 - Juni 2009

 

Heut wollen wir uns um einen Musikzweig kümmern,

der zwar so manche Überraschung in sich trägt, doch oft nur belächelt wird.

 

Independent Music  - Alternative Music

 

Die Musiker sind als Amateure verschrien, von Exzessen gezeichnet,

College Studenten ohne Emotionen usw.

 

Doch auch hier, oder gerade hier, gibt es NEUES zu entdecken.

 

Oft werden bekannte Themen neu aufbereitet dargeboten.

Versehen mit dem Ungestühmen der Jugend.

Unbekümmert spielt man auf, ohne Anbiederung, ohne Berechnung.

 

Dies kann sehr erfrischend sein - für den, der sich dieser Musikrichtung zu öffnen vermag.

 

... folgt MIR in das Unbekannte Land ...

Editors - An End Has A Start 2007  

Tracklist
1. Smokers Outside The Hospital Doors  4,58
2. An End Has A Start  3,46
3. The Weight Of The World  4,19
4. Bones  4,07
5. When Anger Shows  5,45
6. The Racing Rats  4,18
7. Push Your Head Towards The Air  5,44
8. Escape The Nest  4,44
9. Spiders  4,01
10. Well Worn Hand  3,01
Gesamt-Spielzeit   44,35

Wissenswertes

Stil
Britisher Independent Rock, Alternative

 

Tendenzen
Wave Einflüsse, Joy Division, Echo & The Bunnymen

Label
PIAS Recordings

Anspiel-Tipps
An end has a start, Smokers outside the hospital doors, The racing rats, Push your head towards the air

Die Band
Tom Smith              Gesang, Gitarre
Chris Urbanowicz     Gitarre
Russell Leetch         Bass
Ed Lay                    Schlagzeug

Gäste
Fiona Mccapra        Violine - Song 7 und 9
Anya Ullman          Viola - Song 7 und 9
James Banbury      Cello - Song 7 und 9

Eindruck
Im Jahre 2003 wurde die Band in Birmingham - England, von 4 Musikstudenten gegründet.
Bereits das erste Album - THE BACK ROOM von 2005 (übrigens genau so stark wie das hier besprochene Zweitwerk), wird mit über 100.000 verkauften Scheiben mit Platin gekrönt.
Selbst von diesem Erfolg überrascht, wurde 2007 der Nachfolger - AN END HAS A START

in die Läden gewuchtet.

Drums eröffnen das Album, kräftige Pounds - dann kommen schon die pathetischen, hymnischen

- aber nie kitschigen Melodie-Linien von TOM SMITH.
Sein Gesangs-Stil erinnert an die großen Helden der 80er Jahre im Wave Sektor (oben benannt) und doch steckt viel mehr dahinter.
Eine Epik der Marke THE KILLERS (wenn die ihre besten Momente haben, wohlgemerkt).
Eine Brise der guten ULTRAVOX (kennt die noch jemand), in Keyboard Spielart,

den sphärischen Teppichen, welche die Band in ihre Songs webt, oder aber der guten alten OMD.
Eine Tendenz von R.E.M. - in der Phrasierung des Sängers.

Dazu rockt "An End Has A Start" - jawohl, es rockt, die Gitarren schrammeln darüber sowohl Garagen-Rock, als auch so manche elegische Melodieführung.
Sie sind sanft, falls es die Songs verlangen, sie sind fordernd und treibend, wenn nötig.

Sie spielen oft diesen typisch "flirrenden" Stil, der die Songs prägt.
Dazu setzt das Schlagzeug immer wieder Rock Roots, ist eher wuchtig, als zahm

- untermauert das Gebilde mit solidem Fundament.
Und trotzdem verbreitet das Album eher eine Art von Ruhe, die bewegt, denn da stehen noch die Texte.

Denn diese setzen sich mit tiefgehenden, melancholischen Themen auseinander - düster sind sie geworden. Über den VERLUST von Menschen, über KRANKHEIT und TOD, geht es hauptsächlich.
So ist im Hintergrund stets eine durchschimmernde Morbidität, eine Dunkelheit erahnbar,

Texte, die man bei Anbruch der Nacht, in den dunkel violett gefärbten Himmel weint.
Der Sonne zwar nachtrauernd, aber doch eher die Dunkelheit umarmend, poetisches Liedgut

- Schmerzen und Leid willkommen heißend.


"We try to touch on death in a positive way"
erklärt TOM SMITH den Kontext des Albums.
Am Ende steht der Versuch dies zu verarbeiten und Positives daraus zu ziehen.

Und so werden die Songs in einer Art dargeboten, die zum Mitsingen genauso verführt,

als auch zum verkriechen im Ohrensessel bei Anbruch der Nacht - je nach Stimmung.
Die Art des Sängers die Texte vorzutragen, wird in der Form nicht so häufig erreicht.

Mächtig ausdrucksstark ist er, dominant und herausragend. Dies hat eine geballte Ausstrahlung, eine Leidenschaft die berührt, intensiv und mächtig stimmungsvoll. So trifft bitter-süßes auf verträumt-melancholisches, Stille gleichzeitig auf angeschwärzte Tiefe - das ist wahrlich Stil-prägend.

 

Songs der Marke "An End Has A Start" oder "Racing Rats" sind trotz des limitierten Stils

(hier ausnahmsweise mal nicht negativ gemeint) Beispiele für Dynamik und Arrangierkunst.

Die Refrains nutzen sich nicht ab, sind immer sauber ausgearbeitet. Die Melodien gehen zwar sofort ins Ohr, haben aber genug Klasse, um auch länger zu bestehen.

Man findet auf dem Album sowieso keine Plattheiten.

 

All diese Zutaten ergeben aber auf ein Mal nicht mehr einen Klon der oben genannten Bands, sondern fließen natürlich zusammen, lassen eine eigenständige Band entstehen.
Keine technische Band, nein, dazu ist der Stil nicht geschaffen - vielmehr werden mit den ihnen gegebenen Möglichkeiten feine Songs komponiert. Und diese sind voll großer Momente.

"I don't wanna go out on my own anymore, I can't face the night like I used to do before,

I'm so sorry for the things that they've done, I'm so sorry about what we've all become"


so die letzten Sätze des Abschlußtracks "Well worn hand"

- fast nur mit leiser Piano Begleitung gespielt, darüber die leidvolle Stimme von Tom Smith.

FAZIT
Wer einmal eine rockende Wave Band erleben möchte, greife hier zu.
Wer auf tiefsinnige Texte, mit Ausdruck vorgetragen steht, der greife hier zu.
Wer auf Pathos, ohne falschen Kitsch steht, der greife hier zu.
Wer auf gute, berührende Musik, abseits des Mainstream steht, der MUSS hier zugreifen.
Denn hier sind sie: GROSSE GEFÜHLE UND EMOTIONEN


EDITORS im Netz

                                                                                                                              DARKEN TOM

ANNO

28 - MAI 2009

 

Melancholie - die Schwärze der Seele.

Schwermut - das Leid des Herzens.

Traurigkeit - der Verlust unseres Selbst.

 

Unser Wesen verändert sich in diesen Momenten sehr stark.

 

Immer wieder werden diese Themen in der Musik aufgegriffen.

Stimmung wird Leitbild, vertont - berührt und verändert.

Birgt starke Gefühle.

 

Folgt mir auf einem weiteren Weg ins schwarze Land in uns selbst.

Vertraut mir - ich werde Euch sicher führen ...

 

... denn ich bin der WANDERER IM DUNKLEN TAL ...

 

 

Magenta - Home 2006

 

Tracklist
1.     This Life                             2:29
2.     Hurt                                   5:37
3.     Moving On                          6:12
4.     My Home Town (Far Away)   3:56
5.     Brave New Land                  1:02
6.     The Journey                        6:21
7.     Towers Of Hope                   2:32
8.     Demons                              5:15
9.     Morning Sunlight                  2:41
10.   Joe                                   11:07
11.   The Dream                          1:21
12.   The Visionary                      6:01
13.   Journey's End                      7:46
14.   The Traveller's Lament         1:18
15.   Home                                  4:15
            Gesamtlaufzeit              67:53

WISSENSWERTES

 

Stil
RetroProg, NeoProg, ArtPop

Tendenzen
etwas Pink Floyd, etwas Mike Oldfield, etwas Genesis der Frühphase, etwas Yes, mit weiblichen Vocals
   
Label   
F2 Music

 

Anspiel-Tipps
This life, Towers of hope, Demons,  Journey's end, Home

 

Die Band
Rob Reed             Bass, Guitars, Backing Vocals, Recorder, Tambourine, Grand Piano,

                           Mandolin, Keyboards
Christina               Vocals
Chris Fry               Lead Guitar
Martin Rosser        Lead Guitar
Dan Fry                 Bass
Allan Mason-Jones  Drums
Steve Reed            Lyrics

Gastmusiker
Tim Robinson          Drums
Martin Shellard       Guitar
Lee Goodall            Tenor Saxaphone
Hywell Maggs          Guitar
Christian Phillips      Guitar, Backing Vocals
Troy Donockley       Uillean Pipes, Whistles
Mal Pope                 Backing Vocals
Lorrain King            Backing Vocals

Eindruck

"This life makes no sense - a life that will bring me down - when love's jaded and cruel - hope it will fade and die"

So beginnt das 3. Werk der Band aus Großbritannien.
Grau und farblos erscheint das Leben, die Gefühle sind emotionsarm, das Leben so wie es sich zeigt, nicht mehr erstrebenswert. Also beschließt die Protagonistin des Albums einen radikalen Bruch - sie bricht auf zu einer Reise quer durch die USA.


Aus Liverpool stammend, bietet Ihr das Umfeld nur seelische Schmerzen, so dass sie ein neues Zuhause sucht "Home".
Doch auf ihrer Suche quer durch die USA verfällt sie in alte Muster - Drogen, Alkohol und Prostitution begleiten sie auf ihrem Weg. Nach langer Suche (nach sich selbst) beschließt sie mit Joe - einem Ureinwohner Amerikas in dessen Reservat zu ziehen, wo sie realisiert, dass das einzige Zuhause was ihr fehlt, ihr Ursprung, ihre Wurzeln in Liverpool sind.

Die Kern-Band, bestehend aus Rob (für fast sämtliche Instrumente zuständig) und Steve Reed

(alle Lyrics), sowie Christina Booth (Gesang) und Tim Robinson (Drums), hier noch Allan Mason-Jones, hat sich dem klassischen 70er RetroProg verschrieben.

So werden immer wieder Gedanken an GENESIS ("Demons") oder YES ("The Journey") in einem wachgerufen, auch wenn der Sound natürlich moderner gehalten ist.
Diese Reminiszenzen werden von der Band bewusst in ihren Sound eingebracht.
Weitere gute Anhaltspunkte sind: PINK FLOYD ("Moving On") und MIKE OLDFIELD ("My Home Town"). Dazu gesellen sich noch ein paar folkloristische Einsprenksel, wofür hauptsächlich Troy Donockley von IONA ("The Traveller's Lament") zuständig ist.

Und doch wird hier nicht einfach kopiert - dazu ist Rob Reed einfach zu gut.
Er streut diese Momente in SEINEN Sound ein, der mit vielen zarten Pianoklängen und warmem Hammond-Sound daherkommt. Man kann sich darin fallen lassen, sich wohl fühlen - er umschmeichelt Dich und trägt Dich.

Die Songs selbst sind meist kurz und kompakt gehalten.
Die einzelnen Themen werden so nicht überstrapaziert.

Teilweise wirkt die Scheibe im ersten Moment möglicherweise etwas flach, Gitarren Eruptionen sucht man vergeblich. Dies ist nicht das Ansinnen der Band - nein, vielmehr wird hier sehr stimmungsvoll musiziert, oft traurig-melancholisch, dem Text-Konzept entsprechend.
Die Stücke sind trotzdem durchaus kompakt, die Melodien nicht flach - so wächst die Scheibe von Durchlauf zu Durchlauf. Und was am Anfang möglicherweise etwas flach erschien, wird plötzlich tragendes, ruhiges Element einer erzählten Geschichte.

Man erkennt die Virtuosität im Gitarrenspiel, nicht umsonst wurden so viele Gastmusiker eingeladen. Da gibt es cleane Soli zu entdecken, bluesige Parts und sogar Wah-Wah Sound.
Doch dies klingt ungezwungen, wirkt nicht aufgesetzt. Hier eine kleine MARILLION Gitarre - dort eine Sequenz klarer, perlender Piano-Klänge. Dazu gesellen sich punktuell noch Pipes, Whistle Flutes

("The Traveller's Lament") und sogar ein Saxophon ("Moving On").

So erscheint mir das Album eher zurückhaltend, filigran und verletzlich, wie die Protagonistin der Geschichte. Es ist eingängig, ja - aber nicht zu catchy, es kann berühren - ohne pathetisch sein zu wollen. Christina selbst singt variabel, durchaus angenehm und eher zart - schafft es so die wichtige Emotionalität, welche diese Geschichte braucht, gut zu transportieren.

Es entstand eine leise melancholische Reise zu den Ursprüngen unseres Selbst -  ein Sich-Stellen der Dämonen unserer Zeit - jeder für sich alleine - dies ist Mittelpunkt und Aussage dieser Scheibe.

FAZIT
Ein Harmonie-getränktes Album. Zarte Strukturen - Emotionale Momente.
Eine sehr ruhige CD ist entstanden - zum Relaxen.
Nur für Leute, die auch mal abschalten können (oder wollen).


P.S.:
Es gibt eine Special Edition, welche mit einer zweiten CD ausgestattet ist.
Hierauf befindet sich die "New York Suite", mit 40 min Länge, eigentlich ein vollwertiges Album,
welches mit Longtracks aufwartet und so einen schönen Gegenpol zum Hauptwerk bildet.

Magenta im Netz

                                                                                                                             DARKEN TOM

 

Anno

4 - April 2009

 

Tom Waits - Super Stars Best Collection (Japan Import), 1991

 

 

 

 

Tracklist:

Kein Original Cover !

1.

The Heart Of Saturday Night

3:52

2.

New Coat Of Paint 

3:23

3.

Grapefruit Moon 

4:51

4.

Please Call Me Baby

4:25

5.

San Diego Serenade

3:30

6.

Shiver Me Timbers 

4:27

7.

I Wish I Was In New Orleans

4:54

8.

Semi Suite 

3:30

9.

The Piano Has Been Drinking 

3:41

10.

Martha 

4:29

11.

I Never Talk To Strangers 

3:41

12.

Tom Traubert's Blues 

6:33

 

Gesamtlaufzeit:

51:16

 

 

Wissenswertes

Einordnung
Singer/Songwriter, Roots/Americana


Tendenzen
Tom Waits. Jazz, Blues, an Folk erinnernde Balladen


Anspiel-Tipps
The Heart Of Saturday Night, Grapefruit Moon, The Piano Has Been Drinking, Tom Traubert's Blues 

Label
Super stars best collection (Japan Import)



Tom Waits


„Den gibt’s nur einmal”, sagte kürzlich mein Sitznachbar auf einem Flug ins nordspanische San Sebastian. Er war auf dem Weg zu einem der wenigen Konzerte, die der Meister noch gibt. Im Vorverkauf waren sämtliche Karten innerhalb von zehn Minuten weg und die Pilger kamen von überall her. Die Rede ist von Tom Waits, dem im Jahr 1949 in Pomona, Kalifornien, geborenen Exzentriker, großen Songwriter und Allroundgenie.

 

In den frühen 70er Jahren hat Tom in Los Angeles in heruntergekommenen Bars seine Laufbahn als Musiker begonnen. Als er es damals endlich ins Vorprogramm von Frank Zappa schaffte, wollte ihn das Publikum nicht hören und pfiff ihn aus. Das änderte sich. Mitte der siebziger Jahre ging es bergauf. Es folgte eine lange und einzigartige Karriere bis in die Gegenwart als Sänger, Schauspieler, Musical-Komponist und Autor. Größen wie Norah Jones, Bruce Springsteen, Rod Stewart oder Johnny Cash covern nun schon seit Jahrzehnten seine Kompositionen. Grammy Award und Golden Globe hat Tom dafür bekommen.

 

 

Eindruck

 

Die hier besprochene Scheibe ist der beste Beweis: Einem festen Musikstil kann man Tom nicht zuordnen. Er macht Tom Waits-Musik: Ein Sammelsurium aus gewöhnlichen und mitunter merkwürdigen Instrumenten, eine surreale Kinderwelt, ersonnen an der Theke morgens um halb fünf. Mit diesem Stil verschafft sich Tom weltweit seit mehr als dreißig Jahren ein Millionenpublikum.

 

Seine durchweg ruhigen, meist melancholischen und düsteren Songs erinnern mitunter an Drehorgellieder, gern greift er zu Blues-Schemata. An Folk erinnern seine bewegenden Balladen über die Schattenseiten menschlicher Existenz. Jahrhundertealte und bis heute gültige Menschheits-

probleme greift er auf. Das Piano ist fast immer dabei, oft auch Streicher und mitunter seltsame Schrottplatzinstrumente. Seine Musik lädt ein zum Raum abdunkeln, Kerzen anzünden, um mit einem Glas Whiskey vor sich in seine Welt abzutauchen.

 

Der Song „Grapefruit Moon” in düsterer und sehnsuchtsgetränkter Stimmung beeindruckt. Randfiguren und Verlierer, die nachts betrunken und vergessen in den Bars sitzen. Das sind seine Themen. Wenn Tom singt, klagt er entweder, oder seine Freude wirkt aufgeputscht.

 

Im Whiskey-getränkten Lied „The Piano Has Been Drinking, Not Me” geht’s um das immer wiederkehrende Thema. Denn sein ganzes Liedgut wird vor allem von einem Stoff bestimmt: Dem Alkohol. Tom eiferte seinen musikalischen und literarischen Vorbildern auch in seinem Lebenswandel nach. Alkohol, sein ausufernder Zigarettenkonsum und unzählige Auftritte hinterließen ihre Spuren und erodierten seine Stimme zu einem rauen Grollen. Zunächst live und ab 1976 mit dem Album "Small Change" auch im Studio ist es bis heute sein Markenzeichen.

 

In „I Wish I Was In New Orleans” klingt Tom wie ein ins Schnapsfass gestolperter Jahrmarkt-Hallodri, der auf Billardtischen schläft. Stark auch „Semi Suite” und „I Never Talk To Strangers” im lockeren Duett mit Bette Middler.

 

Tom Traubert's Blues” ist einer der Höhepunkte. Der Song lehnt sich an das musikalische Thema Waltzing Matilda an, einem australischem Traditional. Oft wird es als die heimliche australische Nationalhymne bezeichnet. Die tatsächliche Melodie und der ursprüngliche Text werden von Tom nur einmal originalgetreu zitiert ("Waltzing Matilda, Waltzing Matilda, You Go Waltzing Matilda With Me"), bevor er zu seiner sehr eigenen Interpretation zurückkehrt. Eine mit rauer, rutschiger und suchender Stimme gesungene Ballade mit Tiefgang.



FAZIT:

 

Einzigartiges Album eines exzentrischen Genies. Das ganze Leben ist ein Kater, und nur wenige können diese Stimmung so in Songs packen wie er. Absolut empfehlenswert.

 



Tom Waits im Netz



                                                                                                                 
DARKEN ROLF