MONATS-O(H)RGASMUS MÄRZ 2010 - DAVE MATTHEWS BAND
Im Jahre des Herrn 2009 wurde zum ersten Mal, durch den Musik-Multi Warner, ein Künstler in Deutschland vertrieben, welcher schon in mehreren Kinofilmen zu sehen war.
Wieder einer, der sein Heil in einer Musikerkarriere sucht ? Der um Selbstverwirklichung kämpft ?
Den die Muse der Musik abgeknutscht hat ? Ob Juliette Lewis, Johnny Depp oder natürlich Jared Leto mit seiner Band 30 Seconds To Mars - es scheint TRENDY zu sein.
Doch weit gefehlt - diese Geschichte erzählt sich auf andere Art und Weise, birgt so manche Überraschung und ist mehr als spannend.
Ein Künstler, welcher in Szenekreisen verehrt, der breiten Masse aber immer noch gänzlich unbekannt ist.
Ein Mensch, der seit Jahren musikalischen Visionen folgt, immer dem perfekten Album auf der Spur.
Ein Visionär, der musikalische Brücken schlägt, tief berühren kann und schon lange die simple Rock/Pop Musik revolutioniert hat.
Ein Phänomen, welches in Amerika die größten Stadien füllt, mit seinen Alben die Charts erobert
- und kaum einer hat es hierzulande bemerkt.
ZEIT FÜR EIN MONATS-THEMA ...
Dave Matthews
Wer ist dieser Mann, dieser Heilsbringer eingängiger,
aber zugleich komplexer Rockmusik?
DAVID JOHN MATTHEWS ist Südafrikaner, und wird im Land der Apartheid, genauer in Johannesburg,
am 09. Januar 1967 geboren.
Bereits im Alter von 2 Jahren zieht es seine Eltern allerdings nach Amerika, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und des Mammons.
Sein Vater, eigentlich Physiker, nimmt einen besser bezahlten Job bei IBM an. Die Odyssee beginnt ...
... nachdem die Familie in den frühen 70er Jahren nach Cambridge/Großbritannien zieht, danach wieder in New York aufschlägt, kehren die Matthews 1980 wieder nach Südafrika zurück. Hier besucht
Dave die Schule, um danach auf die Universität von Charlottsville/Virginia, und wieder in die USA zu wechseln.
Da die Familie Matthews den pazifistischen Quäkern angehören, Dave allerdings als südafrikanischer Staatsbürger einen 2-jährigen Militärdienst ableisten müsste, wird kurzerhand eine Freistellung
durch die Universität bewirkt. Hier gründet Dave seine Band - zu der Zeit arbeitet er als Bartender, hat Kontakte zur lokalen Musikszene - und erntet schnell erste Erfolge.
Im Mai 1991 findet das erste Konzert statt, 1993 folgt das erste Album "Remember Two Things".
Der Clash der Kulturen, die verschiedenen Reisen und Stationen seines Lebens - dies alles prägte Dave und schließlich auch seine Musik.
Die DAVE MATTHEWS BAND wurde zum Sprachrohr seines Lebens - und machte dabei leider auch schnell Bekanntschaft mit einem Begleiter, welcher
den Bogen spannen sollte,
vom Beginn seiner Karriere, bis zum aktuellen Album "Big Whiskey & The GrooGrux King".
Denn im Jahr des Erscheines seines ersten Albums stirbt auch seine Schwester in Südafrika, der Dave dann sein zweites Album "Under The Table And
Dreaming" widmet. Trauer und Tod umarmen Dave in eigenwilligem, unaufhaltsamen Tanz - und dies nicht zum letzten Mal, doch davon später mehr.
Zunächst ist die Geburt des Sängers, des Gitarristen und des Songwriters DAVE MATTHEWS zu feiern.
Gesegnet mit einem unglaublichen Talent, welches man so nicht allzu häufig findet.
Und im Laufe der Jahre mit einer Begleitband gesegnet, welche ziemlich einzigartig ist.
DER LAUF DER GESCHICHTE BEGINNT ...
In dieser frühen Phase der Bandgründung in Charlottsville finden schnell ein paar Jungs zu Dave,
die seinen musikalischen Weg prägten.
LEROI MOORE gehört zu den Gründungsmitgliedern der Band, ein unheimlich begabter Jazz Musiker,
der an seinem Saxophon einen guten Ruf genießt.
Die Gründung der Band geht wohl auf die Verbindung dieser beiden Musiker zurück.
Ebenfalls von Beginn an dabei ist STEFAN LESSARD am Bass und CARTER BEAUFORD an den
Drums.
Was die Band sehr schnell auszeichnet, ist ihr unheimliches Live Potenzial. Denn hier schafft es die Band regelmäßig eine schier unglaubliche Energie auf das Publikum einwirken zu lassen.
Dies wird das Markenzeichen der Band - zahllose Live Veröffentlichungen geben Zeugnis davon.
So werden sie stets auch in der TOP TEN Liste der erfolgreichsten Tourneen geführt, im Jahre 2000 fahren sie sogar den Rekord der umsatzstärksten Live Band ein. Pro Jahr werden oft 1 Million
(!!!) Tickets verkauft, die Fans der Band pilgern oft quer durch die Staaten, um ihre Lieblinge sehen zu können. Im Jahre 2003 beispielsweise spielen sie vor nahezu 120.000 Leuten im Central
Park.
Immer wieder hat die Band Live auch prominente Gäste, die die Tour begleiten.
NEIL YOUNG, CARLOS SANTANA, ZIGGY MARLEY oder JOHN MAYER seien als Beispiel genannt.
Ein weiterer Ausdruck der Popularität der Band sind die Wegbegleiter der Studio-Alben.
Beim 98er Studio Album ist ALANIS MORISSETTE bei zwei Songs zu hören.
Im Video zur Auskopplung "Dream Girl" des Albums "Stand Up" spielt JULIA ROBERTS eine
Hauptrolle.
Das gesamte Ausmaß wird klar, wenn man seine Chart-Platzierungen und Preise betrachtet.
4 seiner Studio Alben landen auf Platz 1 der US-Charts.
2 weitere Alben auf Platz 2.
Insgesamt mehr als 35 Millionen verkaufter Studio-Alben - 1,5 Millionen verkaufter DVD's
13 Grammy Nominierungen, davon 2 gewonnen
1 weiterer Grammy für die Single "Gravedigger" seines Soloalbums "Some Devil" aus dem Jahr 2003
4 VH-1 Awards.
6 Nominierungen für den MTV Video-Award
3 Nominierungen für den American Music Award
1 Nominierung für den Billboard Video Music Award
DISCOGRAPHY
1993 Remember Two Things
1994 Under the Table and Dreaming
1996 Crash
1998 Before These Crowded Streets
2001 Everyday
2002 Busted Stuff
2005 Stand Up
2009 Big Whiskey and the GrooGrux King
Leroi Moore / R.I.P. 1961-2008
DER DUNKLE BEGLEITER
Bevor wir nun zum neuen Album kommen, müssen wir den Bogen noch einmal zum dunklen Begleiter der DAVE MATTHEWS BAND spannen.
Mitten während der Songwriting Phase zum Album stirbt nämlich sein langjähriger Wegbegleiter LEROI MOORE, am 30. Juni 2008, an den Folgen
eines Quad Unfalls. Leroi liebte dieses Album schon in seiner Entwicklungsphase, also machte die Band daraus eine Hommage an den Musiker und Wegbegleiter.
Das Artwork stammt von Dave Matthews selbst und zeigt den "GrooGrux King" (der Band-interne Spitzname von Leroi Moore) inmitten der Mardi
Gras Parade in New Orleans.
Der Text dazu:
„Still here dancing with the Groo Grux King. We’ll be drinking big whiskey while we dance and sing. When I get to the end, I’m gonna end … "
soll nach alter New Orleans Sitte den Abschied von diesem guten Freund darstellen.
Denn mit dem GrooGrux King ist Leroi selbst gemeint, Trauer und Freude sind gleichberechtigt präsent, im Cover, wie in den Songs des Albums.
Und so ist Leroi auch auf den meisten Aufnahmen des Albums noch zu hören.
Ein Album, welches als Nachruf, aber auch als Ehrerweisung und Freundschaftsbeweis dient.
ZUM ALBUM UND ZU LEROI ...
DAS ALBUM
Dave Matthews Band
Big Whiskey And The GrooGrux King 2009
Tracklist
01. Grux 1,12
02. Shake me like a monkey 4,01
03. Funny the way it is 4,27
04. Lying in the hands of god 5,13
05. Why I am 3,54
06. Dive in 4,27
07. Spaceman 4,08
08. Squirm 5,32
09. Alligator pie 3,59
10. Seven 4,17
11. Time bomb 3,59
12. Baby blue 3,41
13. You & Me 5,42
14. Write a song (Bonus) 3,51
15. Corn bread (Bonus) 4,54
Gesamt-Spielzeit 63,10 min
WISSENSWERTES
Stil
Rock, Fusion
Tendenzen
Pop, Jazz
Anspiel-Tipps
Funny the way it is, Why I am, Dive in
Lying in the hands of god, Squirm
Label
RCA/Warner
Die Band
Dave Matthews Gesang, Gitarre
Leroi Moore Saxophon
Carter Beauford Drums
Stefan Lessard Bass
Boyd Tinsley Violine
weitere Musiker
Tim Reynolds Gitarre
Rashawn Ross Trompete
Jeff Coffin Saxophone
dazu kommen noch unzählige weitere Musiker, die dem Sound noch mehr beisteuern,
z.B.: Banjo, Piano und Hammond Orgel, Keyboards und ein komplettes Klein-Orchester
EINDRUCK
Bereits die Konstellation der Band Musiker weist auf Ungewöhnliches hin.
Gleichberechtigt stehen da Gitarre, Bass und Drums - und dem gegenüber Saxophon und Violine.
Ihr könnt der obigen Auflistung die weiteren Musiker und die weitere Instrumentierung entnehmen.
AUFWÄNDIGER - EIGENER - MEHRDIMENSIONALER SOUND.
Dazu mischt man verschiedenste Stile der Populär - aber auch der Szenen-Musik.
Grundgerüst ist hier sicherlich perfekt arrangierte und produzierte ROCKMUSIK.
Doch durch das Anreichern der Ursuppe mit POP- , JAZZ- , FOLK- , FUNK- , sowie verschiedenen PROGRESSIVEN und JAMROCK Strukturen, wächst der
Sound, wird die Eingängigkeit der Songs immer wieder in diese angesprochene Mehrdimensionalität geführt.
Dazu kommt noch, ganz subtil, ein orchestrales, fast schon symphonisches Element, wie wir es in der KLASSIK finden - GROSSE
INSZENIERUNGEN.
Das dies überhaupt funktionieren kann - dafür sorgen die hier versammelten VOLLBLUTMUSIKER.
Diese Leichtigkeit in den Kompositionen, dieses gegenseitige Ergänzen, diese Harmonie kannst Du nur mit außergewöhnlich begabten Menschen erreichen.
Und schafft so letztendlich diese EINZIGARTIGKEIT, die die DAVE MATTHEWS BAND
ausmacht.
Außerdem haben wir es hier mit einer absoluten Weltklasse Produktion zu tun.
Es gibt wenige Scheiben, welche so phantastisch klingen.
Und sie ist überaus transparent, so dass jedes Instrument klar herauszuhören ist - ein GENUSS.
Und auch zwingend notwendig bei diesen Könnern.
So energetisch, so kraftvoll, so voller Leben - ein herrliches Stück Musik, eine emotionale und musikalische Achterbahnfahrt, über die Höhen und Tiefen des wahren Lebens.
Ist ROCK das Grundgerüst der musikalischen Ausrichtung, so ist GROOVE das Zauberwort für das Verständnis.
Jeder Song steht für sich und wird getragen von der Zauberleistung eines CARTER BEAUFORD.
Dieser Mann legt Drumstrukturen unter die Songs, wie man sie im gewöhnlichen Rock/Pop Bereich normalerweise nicht findet.
Es pulsiert, es wird variiert - absolut elegant und akzentuiert, absolut hochwertig UND mit einem klaren, trockenen Sound versehen - eine Meisterleistung.
Dazu kommt der unwiderstehlich warme Klang von STEFAN LESSARD, dessen Bassspuren zwischen fetten Grooves und Funkläufen pendelt.
Mehr als einmal hat man solche Leute, wie Flea (Red Hot Chili Peppers) vorm inneren Auge.
BOYD TINSLEY gibt den Songs noch fein ausbalancierte Violin-Streicheleinheiten mit.
Und das Vermächtnis von LEROI MOORE besteht aus den kraftvollen, funkigen Saxophon Einlagen. Vieles von MOORE konnte noch aus den
Aufnahmesessions übernommen werden und so ist sein Spiel noch allgegenwärtig auf diesem Album.
Dann kommen amtlich arrangierte Bläsersätze, tragende weite Keyboardunterstützung dazu.
Folk Instrumente, wie Banjo, warme Kläge durch Hammond Orgel, Streichereinlagen
- ein wahres PARADIES für jeden Musikbegeisterten.
Und über allem DAVE MATTHEWS. Rock Vocals, Scat Gesang, hohe Falsett Stimme
- ein ungemein weiter Tonumfang. Er improvisiert, singt in stetiger Harmonie- und Melodieführung, selbst in der gewöhnlichen Strophe.
Die Musik ist geprägt durch viele Tempi- und Rhythmuswechsel, quirlig, treibend, groß arrangiert, wahnsinnige Melodiebögen spannen sich über den Raum.
Lebendig, frisch, unbeschwert und hoch emotional in den Balladen. Zerbrechlich-sensibel in den ruhigen Momenten, kraftvoll-packend in den Groove Abschnitten.
Straighte Gitarren Riffs stehen neben funkigen Strukturen, Jam-artige Endungen in den Songs weisen auf das große Live-Potential der Band hin.
Songs wechseln auch schon mal ihr Aussehen, balladesker Beginn kann durchaus in Jam-artigen Abfahrten enden - NICHTS IST UNMÖGLICH.
"Grux" - ein kurzes Intro, welches als Verneigung vor LEROI MOORE zu verstehen ist.
Ein Saxophon lädt zum Betreten des musikalischen Wunderlandes ein.
Danach folgt gleich mit "Shake me like a monkey", eine funkige, sehr druckvolle Nummer,
mit herrlichem Bläsersatz, bevor Matthews mit einem lauten UUUAAGH in den Song einsteigt.
"Come on pretty baby - let me loose my mind
- everybody get together - gonna make love shine"
Die Texte in Verbindung mit den Grooves erzählen vom wahren Leben - Liebe in ihren Facetten.
Von Freud und Leid.
Manchmal tiefgründig, manchmal halb philosophisch, manchmal auch nur direkt schlüpfrig und körperlich.
In der Mitte des Songs bricht plötzlich die funkige Groove-Rhythmik auf und eine getragene Melodie bricht sich Bahn in den Song - schon hier ungewöhnlich und stark.
Doch die wirklich großen Momente folgen noch.
Die Single Auskopplung "Funny the way it is" erklingt.
Ein wahrer Melodien-Overkill, eine phantastischer Refrain folgt auf eine nicht weniger feine Strophe, bevor Matthews die Textzeile "Standing on a bridge ..." wirklich auch als
Bridge im Song nutzt.
Danach folgt so ein feiner Instrumentalteil - herrlich. Zarter Gesang, zerbrechliche Vocals, denen eine so lebensbejahende Instrumentierung folgt, und doch auch Kraft transportiert, gleichzeitig
kompakt und gefühlsbetont wirkt - ARRANGIER- und KOMPONIERKUNST auf ALLERHÖCHSTEM NIVEAU.
"Lying in the hands of god" beginnt dann mit der Zerbrechlichkeit einer STING Nummer, wir hören eine ruhige Ballade, die mit Banjo und Oboe
und/oder Klarinette (?) aufwartet.
Die luftig-leicht in ruhigen Nachtstunden durchaus zu Tränen zu rühren vermag.
"If you fell angels in your hand - teardrop of joy runs down your face - you will rise"
Eine ganz feine Akustik Gitarre im Song, in Verbindung mit diesem wirklich hervorzuhebendem Schlagzeugspiel - DAS IST MUSIK.
"Why I am" bringt wieder eher funkige, kraftvolle Rhythmik mit. Der Song über LEROI MOORE -
nicht rührselig, sondern eher berauschend und die schönen Zeiten hervorkehrend.
Es ist ein Wechselbad der Dynamik - laut-leise, ruhig-balladesk und funkig-groovend,
rockig-kraftvoll und immer wieder mitreißend. Die Dynamik des Albums wechselt ständig.
Abwechslungsreich und vielschichtig, differenziert und atemberaubend.
"Dive in" - eine als Ballade beginnende Nummer, welch eine Melodie zu Beginn !!!
Bass und Keyboard gebären eine musikalische, emotionale Fläche voller schillernder Musik.
Matthews erzählt von Hoffnung:
"One day do you think we'll wake up - in a world on its way to getting better
- and if so - can you tell me - HOW"
Diese Bridge im Song wird wieder einmal so emotional umgesetzt, dass es einen schüttelt.
"Dive in the empty ocean"
Ein fast lyrisch-poetischer Text, eine zauberhafte Ballade, in orchestraler Ausrichtung
- eine Nummer, wie man sie nur von der DAVE MATTHEWS BAND erwarten darf.
In "Spaceman" kommt der Scat-ähnliche Gesang von Matthews besonders gut zur Geltung.
Ein Barhaus-Banjo beendet die Nummer.
"Squirm" bietet dann schon LED ZEPPELIN Background Rhythmik, in orchestraler KASHMIR Art.
Eine Nummer, die Live wahrscheinlich in wahnwitzige Jam-Orgien mündet.
In "Alligator pie" und "Seven" hauen die Jungs dann richtig auf den Rhythmikwechsel-, Jam-,
Wir-machen-Musik-aus-Freude-Putz.
Ein Fest des Live-Feelings, des weit reichenden Band-Instrumenten-Fundus,
der Euphorie und eigen interpretierten Musik - MUSIKALISCHE FREIGEISTER.
Mit "Time bomb" einer Midtempo-Rocknummer, "Baby blue" - einer weiteren feinen Ballade
und "You and me" - einer Singer/Songwriter-Nummer erreichen wir das reguläre Ende des Albums.
Wer die Möglichkeit hat, sollte sich allerdings gleich die Limitierte Edition besorgen, auf der sich noch zwei weitere, dem regulären Album in nichts nachstehende Nummern befinden.
Diese Band ist und bleibt EINZIGARTIG. Besorgt Euch dieses Album. Unbedingt.
Hört es immer wieder zu verschiedenen Tages- und Nachtzeiten, in verschiedenen Stimmungen
- und es wird wachsen - DEFINITV.
Und irgendwann werdet Ihr die wahre Größe eines solchen Albums erkennen.
Jeder Song kann für sich stehen - schillernde Kleinode des Songwritings, packende kleine Kunstwerke, welche sich möglicherweise nicht jedem, und vor allem nicht sofort erschließen.
Ich kenne allerdings kaum ein Album aus dem Dunstkreis der Rockmusik, welches es so verdient hat entdeckt zu werden und welches soviel zurückgibt.
FAZIT
Tiefgründige Songs - die von Leichtigkeit geprägt sind
Gefühlsbetonte Zauber Balladen - die niemals platt wirken
Vielschichtigkeit triff auf einmaliges musikalisches Verständnis
Wendungsreich - mit großen Spannungsbögen
Episch - aber tight, souverän - aber überraschend
Perfektes Songwriting !
MUSIK FÜR ERWACHSENE HÖRER
Webpage der Band oder auch hier
DARKEN TOM
GEDANKEN
Nun - so geht diese einmalige Band ins 20-jährige Bestehen ihrer musikalischen Karriere.
Wie ist es zu erklären , dass solch ein dicker Fisch im Plattenfirmen-Karpfenteich erst durch einen Wechsel der Plattenfirma zu Veröffentlichungsehren in Deutschland kommt?
Alles platte aus Amerika wird sofort ohne Vorwarnungen und vor allem ungefiltert auf uns losgelassen und da, wo der genauere Blick lohnt, da werden wir hintergangen - eine seltsame Welt in der
wir leben.
